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Umweltkatastrophe in Indonesien: Weitere Maßnahmen zur Rettung der Tapanuli-Orang-Utans
Die indonesische Regierung hat die Betriebserlaubnisse von 28 Unternehmen im Batang-Toru-Gebiet widerrufen, darunter PT Agincourt Resources und PT North Sumatera Hydro Energy.
Wichtige Fakten
- • Die indonesische Regierung hat die Betriebserlaubnisse von 28 Unternehmen im Batang-Toru-Gebiet widerrufen, darunter PT Agincourt Resources und PT North Sumatera Hydro Energy.
- • Bis zu 11% der Tapanuli-Orang-Utan-Population sind durch die Überschwemmungen und Erdrutsche im November 2024 gestorben.
- • Indonesiens Präsident Prabowo Subianto hat Maßnahmen verkündet, um Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen.
- • Sechs Firmen wurden auf 4,8 Billionen Rupiah Schadensersatz verklagt für die angenommenen Umweltschäden in Batang-Toru.
- • Die Umweltkatastrophe im November 2024 führte zum Tod von über 1.100 Menschen.
- • Die vom Umweltministerium verklagten sechs Unternehmen sind für Schäden auf 2.500 Hektar im Wassereinzugsgebiet verantwortlich.
- • PT Agincourt Resources hat den Widerruf seiner Genehmigung erst aus den Medien erfahren und seine Betriebsaktivitäten pausiert seit dem 6. Dezember.
In der jüngsten Umweltkatastrophe in Indonesien, die das Batang-Toru-Ökosystem schwer beschädigt hat, wurden erhebliche politische Maßnahmen zur Rettung der bedrohten Tierarten eingeleitet. Präsident Prabowo Subianto hat die Betriebserlaubnisse von 28 Unternehmen widerrufen, eine Maßnahme, die von Umweltschützern dringend gefordert wurde. Diese Entscheidung betrifft hauptsächlich Firmen aus den Sektoren Bergbau, Holzeinschlag und Palmölproduktion. Ziel der Maßnahmen ist es, die Firmen für die massiven Umweltschäden zur Verantwortung zu ziehen. Infolge der Naturkatastrophe sind nicht nur viele der seltenen Tapanuli-Orang-Utans ums Leben gekommen, sondern auch über 1.100 Menschen fanden den Tod. Daher hat Indonesien auch gerichtlich gegen sechs Unternehmen Schadensersatzforderungen von insgesamt 4,8 Billionen Rupiah erhoben. Trotz der zugehörigen Umstände und der anscheinend von Naturereignissen ausgelösten Erdrutsche gibt es jetzt einen gezielten Plan zur Verringerung zukünftiger Gefährdung und zum Schutz der Artenvielfalt.
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