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Historische Waldbrände in Patagonien: Notstand ausgerufen
Präsident Milei hat den Notstand in den von Waldbränden betroffenen Gebieten Patagoniens ausgerufen.
Wichtige Fakten
- • Präsident Milei hat den Notstand in den von Waldbränden betroffenen Gebieten Patagoniens ausgerufen.
- • Seit Dezember 2025 sind in Patagonien rund 2.300 Quadratkilometer verbrannt, was etwa der Fläche des Saarlandes entspricht.
- • Die Brände werden durch hohe Temperaturen, Trockenheit und starke Winde begünstigt.
- • Präsident Milei stellte umgerechnet knapp 60 Millionen Euro zur Bekämpfung der Brände bereit.
- • Umweltorganisationen kritisieren die Regierung wegen Rassismus und Untätigkeit.
- • Der Nationalpark Los Alerces ist von den Bränden betroffen.
- • Die Regionalregierung geht von Brandstiftung aus.
- • Kiefernplantagen, die zur Zellstoff- und Baumaterialproduktion genutzt werden, stehen in der Kritik, weil sie die Böden austrocknen und Feuer begünstigen.
Die Waldbrände in der patagonischen Provinz Chubut entwickeln sich zu den schlimmsten seit Jahrzehnten. Präsident Javier Milei rief den Notstand aus, um zusätzliche finanzielle Hilfe für Brandbekämpfung und Wiederaufbau bereitzustellen, nachdem er Kritik für seine bisherige Untätigkeit erntete. Die Brände haben eine Fläche der Größe des Saarlands zerstört und werden durch extreme Wetterbedingungen begünstigt, die laut dem EU-Klimadienst Copernicus die schlimmsten seit mindestens zwei Jahrzehnten sind. Hinzu kommt die potenzielle Gefahr durch Brandstiftung sowie die Problematik austrocknender Kiefernplantagen. Der Nationalpark Los Alerces ist ebenfalls betroffen, was die Umweltkrise verschärft. Umweltorganisationen wie Greenpeace werfen der Regierung Rassismus und Untätigkeit vor.
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