Thema: Worthington Steel

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Daily Briefing Der kompakte Überblick für den Tag
Freitag, 16. Januar 2026
Wirtschaft 16.01.2026, 11:59
16.01.2026, 20:13
Score: 68

Worthington Steel bietet 11 Euro je Aktie für Klöckner & Co – Analysten sehen Synergiepotenzial

Worthington Steel unterbreitet ein Übernahmeangebot für Klöckner & Co zu 11 Euro je Aktie; die Bewertung liegt bei rund 2,4 Mrd. Dollar (2,1 Mrd. Euro).

Die Klöckner-Aktie stieg nach Bekanntwerden der Offerte zeitweise bis auf 11,16 Euro und erreichte damit den höchsten Stand seit fast drei Jahren; vor Bekanntwerden der Gespräche Ende 2025 lag der Kurs bei etwa fünf bis sechs Euro.

Worthington strebt zunächst mindestens 65 Prozent der Anteile an; Großaktionär Friedhelm Loh will seine 41,5 Prozent vollständig andienen.

Stellenstreichungen oder Entlassungen sind laut Bericht nicht geplant; Klöckner soll auch nach Vollzug eigenständig bleiben.

Die Verhandlungen wurden von beiden Unternehmen bereits im Dezember 2025 bestätigt; der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Halbjahr 2026 erwartet.

Worthington erwägt nach der Übernahme einen Squeeze-out (ab 95 Prozent) sowie einen Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag; damit wäre perspektivisch auch ein Rückzug von der Frankfurter Börse möglich.

Analyst Thomas Schulte-Vorwick (Bankhaus Metzler) bezeichnete die Übernahme als strategisch sinnvoll und verwies auf ein hohes Potenzial operativer Synergien.

Klöckner & Co beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 6.000 Mitarbeiter an rund 110 Standorten.

Ausblick

"Entscheidend wird, ob Worthington die angestrebte Mindestannahmeschwelle von 65% erreicht und ob sich danach eine Beteiligung in Richtung 95% (Squeeze-out) abzeichnet. Zudem dürfte der Markt auf weitere Details zu Integrationsplänen, möglichen Synergien und einem etwaigen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag achten."

Wirtschaft 16.01.2026, 06:49
16.01.2026, 20:06
Score: 65

DAX zum Wochenschluss leicht im Minus – Trump-Drohungen zu Grönland belasten, Klöckner & Co. springt

  • Der DAX schloss zum Wochenschluss 0,22 Prozent tiefer bei 25.297 Punkten, nachdem er lange seitwärts gelaufen war.
  • Auslöser für die späte Verkaufsneigung waren neue Aussagen von US-Präsident Donald Trump: Er drohte Ländern mit neuen Zöllen, die seine Besitzansprüche auf Grönland nicht unterstützen.
  • Der DAX markierte in der Woche bei 25.507 Punkten ein Rekordhoch und liegt seit Jahresbeginn weiter etwas mehr als drei Prozent im Plus.
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