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Worthington Steel bietet 11 Euro je Aktie für Klöckner & Co – Analysten sehen Synergiepotenzial
Worthington Steel unterbreitet ein Übernahmeangebot für Klöckner & Co zu 11 Euro je Aktie; die Bewertung liegt bei rund 2,4 Mrd. Dollar (2,1 Mrd. Euro).
Wichtige Fakten
- • Worthington Steel unterbreitet ein Übernahmeangebot für Klöckner & Co zu 11 Euro je Aktie; die Bewertung liegt bei rund 2,4 Mrd. Dollar (2,1 Mrd. Euro).
- • Die Klöckner-Aktie stieg nach Bekanntwerden der Offerte zeitweise bis auf 11,16 Euro und erreichte damit den höchsten Stand seit fast drei Jahren; vor Bekanntwerden der Gespräche Ende 2025 lag der Kurs bei etwa fünf bis sechs Euro.
- • Worthington strebt zunächst mindestens 65 Prozent der Anteile an; Großaktionär Friedhelm Loh will seine 41,5 Prozent vollständig andienen.
- • Stellenstreichungen oder Entlassungen sind laut Bericht nicht geplant; Klöckner soll auch nach Vollzug eigenständig bleiben.
- • Die Verhandlungen wurden von beiden Unternehmen bereits im Dezember 2025 bestätigt; der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Halbjahr 2026 erwartet.
- • Worthington erwägt nach der Übernahme einen Squeeze-out (ab 95 Prozent) sowie einen Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag; damit wäre perspektivisch auch ein Rückzug von der Frankfurter Börse möglich.
- • Analyst Thomas Schulte-Vorwick (Bankhaus Metzler) bezeichnete die Übernahme als strategisch sinnvoll und verwies auf ein hohes Potenzial operativer Synergien.
- • Klöckner & Co beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 6.000 Mitarbeiter an rund 110 Standorten.
Worthington Steel will den deutschen Stahlhändler und -verarbeiter Klöckner & Co übernehmen und bietet 11 Euro je Aktie. Damit wird Klöckner mit rund 2,4 Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro) bewertet. An der Börse sorgte die Offerte für deutliche Kursgewinne: Die Aktie sprang in der Spitze bis auf 11,16 Euro und erreichte damit den höchsten Stand seit fast drei Jahren; vor Bekanntwerden der Gespräche Ende 2025 hatte sie noch etwa fünf bis sechs Euro gekostet.
Worthington strebt zunächst mindestens 65 Prozent der Anteile an. Großaktionär Friedhelm Loh kündigte an, seine Beteiligung von 41,5 Prozent vollständig anzudienen. Stellenstreichungen seien nicht geplant; Klöckner soll auch nach Abschluss der Transaktion – der für das zweite Halbjahr 2026 erwartet wird – eigenständig bleiben. Gleichzeitig prüft Worthington nach der Übernahme einen Squeeze-out ab 95 Prozent sowie einen Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag, womit auch ein späterer Rückzug von der Frankfurter Börse möglich wäre. Analyst Thomas Schulte-Vorwick vom Bankhaus Metzler hält den Schritt für strategisch sinnvoll und sieht hohes Potenzial für operative Synergien. Klöckner & Co gibt an, mehr als 6.000 Beschäftigte an rund 110 Standorten zu haben.
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