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Steigende Tagesgeldzinsen: Wettbewerb der Banken intensiviert sich
Tagesgeldzinsen sind auf bis zu 3,2 % gestiegen.
Wichtige Fakten
- • Tagesgeldzinsen sind auf bis zu 3,2 % gestiegen.
- • Seit Dezember 2025 hat sich die Zahl der Banken, die Zinsen von drei Prozent oder mehr bieten, von sieben auf dreizehn fast verdoppelt.
- • Tagesgeldkonten gehörten 2025 mit 40 % zu den beliebtesten Anlageformen in Deutschland.
- • 2026 werden voraussichtlich 44 % der Deutschen größere Beträge auf Tagesgeldkonten einzahlen.
- • Die Höchstzinsen gelten oft nur für kurze Aktionszeiträume von bis zu sechs Monaten.
- • Standardzinsen können immer noch über dem EZB-Einlagenzins von 2,0 % liegen.
- • Einlagen auf Tagesgeldkonten sind bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank gesetzlich abgesichert.
Die Banken intensivieren den Wettbewerb um Anleger, was die Tagesgeldzinsen auf bis zu 3,2 Prozent steigen lässt. Dieses Zinsniveau ist aktuell mit einigen kurzfristigen Festgeldangeboten vergleichbar. Laut einer aktualisierten Kantar-Studie planen 44 Prozent der deutschen Bevölkerung, 2026 größere Geldbeträge in Tagesgeldkonten zu investieren. Tagesgeld punktet insbesondere im Vergleich zum Sparbuch mit höheren Zinsen und täglicher Verfügbarkeit des Guthabens. Die hohen Zinsen sind allerdings meist nur für kurze Aktionszeiträume gültig, danach fällt der Zinssatz erheblich. Verbraucher sollten auf die Einlagensicherung achten, die innerhalb der EU Guthaben bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank absichert.
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