AfD-Vorwürfe der Vetternwirtschaft: Parteiausschluss und interne Konflikte
Wichtige Fakten
- • AfD-Bundesvorstand stimmt für Parteiausschluss von Bundestagsabgeordnetem Jan Wenzel Schmidt.
- • Vorwürfe der Vetternwirtschaft betreffen Landesverbände Sachsen-Anhalt und Niedersachsen.
- • Eine Verhaltenskommission in Sachsen-Anhalt soll Anstellungsverhältnisse prüfen.
- • Neue Vorwürfe gegen niedersächsischen Landeschef Ansgar Schledde umfassen schwarze Kassen.
Parteiausschluss und interne Konflikte
Der AfD-Bundesvorstand hat sich einstimmig für den Parteiausschluss des Bundestagsabgeordneten Jan Wenzel Schmidt ausgesprochen, nachdem dieser Vorwürfe der Vetternwirtschaft im Landesverband Sachsen-Anhalt öffentlich gemacht hatte. Schmidt hatte zuvor Anstellungsverhältnisse von Familienangehörigen innerhalb der Partei offengelegt, was als schwer parteischädigend bewertet wurde. Der Bundesvorstand unterstützt damit das vom Landesvorstand Sachsen-Anhalt eingeleitete Ausschlussverfahren.
Reaktionen und neue Vorwürfe
Parallel dazu hat der AfD-Landesvorstand Sachsen-Anhalt eine Verhaltenskommission eingesetzt, die eigene Anstellungsverhältnisse prüfen und gegebenenfalls Änderungen vorschlagen soll. Allerdings gibt es innerhalb der Partei widersprüchliche Aussagen: Während einige von Einsicht sprechen, bezeichnen andere die Vorwürfe als "hanebüchen". Gleichzeitig kochen in Niedersachsen neue Vorwürfe hoch, wo Landeschef Ansgar Schledde vorgeworfen wird, schwarze Kassen und persönliche Bereicherung zu betreiben, was er vehement bestreitet.
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