Aktienmärkte trotzen Iran-Konflikt, Notenbanken vor Zinsdilemma
Wichtige Fakten
- • DAX steigt im frühen Handel um 0,7 Prozent auf 23.900 Punkte.
- • Ölpreise (Brent) fallen über Nacht auf knapp über 100 Dollar pro Barrel.
- • Auftragsbestand der deutschen Industrie sank im Januar um 0,4 Prozent.
- • Baugenehmigungen stiegen im Januar um 8,4 Prozent im Vorjahresvergleich.
- • Fed und EZB entscheiden diese Woche über Leitzinsen unter Kriegseinfluss.
Marktentwicklung und Iran-Konflikt
Die Aktienmärkte zeigen sich zur Wochenmitte robust, mit dem DAX im frühen Handel bei einem Plus von 0,7 Prozent auf 23.900 Punkte, nachdem die Börsen zuvor unter dem Iran-Krieg litten. Die Hoffnung besteht, dass Iran die Blockade der Straße von Hormus nicht lange aufrechterhalten kann, obwohl Bombenangriffe die Gefahr nicht beseitigt haben. Gleichzeitig sind die Ölpreise über Nacht zurückgegangen, mit Brent bei knapp über 100 Dollar pro Barrel, unterstützt durch Iraks Pläne, Ölexporte über eine Pipeline wiederaufzunehmen.
Wirtschaftsdaten und Notenbanken
Die deutschen Wirtschaftsdaten sind gemischt: Der Auftragsbestand der Industrie sank im Januar um 0,4 Prozent, hauptsächlich aufgrund schwächerer Nachfrage in der Autobranche, während Baugenehmigungen um 8,4 Prozent stiegen, was ein Lichtblick im Wohnungsmarkt ist. Alle Augen richten sich nun auf die Notenbanken, mit der Fed und EZB, die diese Woche über Leitzinsen entscheiden und vor einem Dilemma stehen, da Zinssenkungen die Konjunktur stützen, aber die Inflation anheizen könnten.
Unternehmensnachrichten
Unternehmensseitig stieg Aumovios Betriebsergebnis um 45,5 Prozent trotz Umsatzrückgang, TAG Immobilien übertraf Gewinnziele mit steigendem operativen Ergebnis, während HelloFresh auf ein Rekordtief rutschte und für 2026 einen Umsatzrückgang prognostiziert, teilweise aufgrund extremen Winterwetters.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.