Al-Obeid vor dem Fall? Massaker im Sudan droht
Wichtige Fakten
- • RSF-Milizen belagern Al-Obeid, Offensive steht bevor.
- • Vergleich mit Al-Faschir: Massaker mit zehntausenden Toten.
- • Internationaler Druck auf Unterstützer der Kriegsparteien fehlt.
- • UN-Menschenrechtskommissar warnt vor weiterer Katastrophe.
Belagerung von Al-Obeid
Die sudanesische Stadt Al-Obeid mit rund 500.000 Einwohnern wird von den paramilitärischen RSF-Milizen belagert. Die strategisch wichtigen Verbindungen nach Darfur und Khartum sind bedroht. Die Regierungsarmee hält die Stadt noch, aber eine Offensive der RSF steht kurz bevor. Bewohner können kaum fliehen, humanitäre Hilfslieferungen sind stark eingeschränkt.
Internationales Versagen
Experten warnen vor einem „Völkermord mit Ansage“ und ziehen Parallelen zur Stadt Al-Faschir, die im Oktober 2026 von RSF-Kämpfern erobert wurde. Dort starben zehntausende Zivilisten, die Bevölkerung hungerte monatelang. Trotz klarer Vorzeichen fehlt internationaler Druck, insbesondere auf die Vereinigten Arabischen Emirate, die die RSF unterstützen. Westliche Staaten scheuen öffentliche Kritik an wichtigen Verbündeten.
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