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Politik 02.07.2026, 05:19

Algerien wählt: Opposition hofft auf mehr Einfluss, aber Wahlmüdigkeit dominiert

Opposition will mehr Einfluss des Parlaments.

Wichtige Fakten

  • Opposition will mehr Einfluss des Parlaments.
  • Wahlbeteiligung 2021 lag bei nur 23 Prozent.
  • Kandidaten wurden aus umstrittenen Gründen abgelehnt.
  • Algerien ist reich an Öl, Gas und Sonne.
  • Präsident Tebboune besucht im Juli Deutschland.

Wahlmüdigkeit in Algerien

Zehn Tage vor der Parlamentswahl in Algerien ist in der Hauptstadt Algier nur wenig vom Wahlkampf zu spüren. Viele Bürger zeigen sich desillusioniert und wollen nicht wählen. Die Wahlbeteiligung lag 2021 bei nur 23 Prozent, ein erneuter Tiefstand wird befürchtet.

Opposition kämpft gegen Machtkonzentration

Youcef Aouchiche, Erster Sekretär der sozialistischen Partei FFS, wirbt für mehr Gewaltenteilung und ein starkes Parlament. Doch die Auswahl an Kandidaten ist begrenzt, und die Macht konzentriert sich zunehmend auf Präsident Tebboune. Die Opposition macht soziale Themen wie Inflation und Wirtschaftsdiversifizierung zum Wahlkampfthema.

Wirtschaftspotenzial trifft auf Misstrauen

Algerien ist reich an Rohstoffen, insbesondere Öl und Gas, und profitiert von hohen Preisen. Das Land ist für Deutschland als Produzent von grünem Wasserstoff interessant. Dennoch fehlt der Bevölkerung das Vertrauen in Institutionen und Politiker, was die Wahlbeteiligung weiter drücken dürfte.

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