Teilen:
Deutsche Bahn setzt Image-Webserie „Boah, Bahn!“ nicht fort: Kritik an Kosten
Die Deutsche Bahn wird 2026 die Webserie „Boah, Bahn!“ mit Anke Engelke nicht fortsetzen.
Wichtige Fakten
- • Die Deutsche Bahn wird 2026 die Webserie „Boah, Bahn!“ mit Anke Engelke nicht fortsetzen.
- • Es gibt massive Kritik an den Kosten der Bahn-Imagekampagne aus politischen Kreisen.
- • Sebastian Fiedler von der SPD nennt die Ausgaben für Werbefilme skandalös und weist darauf hin, dass für dieses Geld 100 zusätzliche Sicherheitskräfte ein Jahr lang bezahlt werden könnten.
- • Die Deutsche Bahn macht keine Angaben zu den genauen Kosten der Serie, da es sich um Geschäftsgeheimnisse handelt.
- • Es wird im Innen- und Verkehrsausschuss des Bundestags diskutiert.
- • Die Tötung eines Zugbegleiters hat Diskussionen über Sicherheitsmaßnahmen bei der Bahn angestoßen.
Die Deutsche Bahn hat beschlossen, die Webserie „Boah, Bahn!“ mit der Entertainerin Anke Engelke nicht fortzusetzen. Die Entscheidung fällt in eine Zeit intensiver Kritik an den Kosten der Imagekampagne. Der SPD-Politiker Sebastian Fiedler kritisierte, dass Millionen Euro für die Werbeclips ausgegeben wurden und stattdessen in die Finanzierung von zusätzlichen Sicherheitskräften fließen könnten. Im Bundestag soll die Thematik im Innen- und Verkehrsausschuss weitergehend diskutiert werden. Der gewaltsame Tod eines Zugbegleiters hat die Diskussion über die Sicherheit im Schienenverkehr weiter verschärft, und die Deutsche Bahn verweist auf betriebsinterne Geheimnisse, ohne konkrete Kosten offenzulegen. Die Gewerkschaft EVG fordert schon lange besseren Schutz für Bahnmitarbeiter.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.