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Grammy-Verleihung 2026: Historische Siege und Politische Botschaften
Bad Bunny wurde der erste lateinamerikanische Künstler, der mit einem rein spanischsprachigen Album den Grammy für das beste Album des Jahres gewann.
Wichtige Fakten
- • Bad Bunny wurde der erste lateinamerikanische Künstler, der mit einem rein spanischsprachigen Album den Grammy für das beste Album des Jahres gewann.
- • Bad Bunny gewann insgesamt drei Grammys.
- • Kendrick Lamar gewann fünf Grammys, darunter 'Record of the Year' für seinen Song 'Luther'.
- • Olivia Dean wurde als beste neue Künstlerin ausgezeichnet.
- • Der Dalai Lama gewann einen Grammy für ein Hörbuch.
- • Steven Spielberg erreichte den EGOT-Status mit einem Grammy für seine Beteiligung an einem Dokumentarfilm.
Die Grammy-Verleihung 2026 in Los Angeles bot eine außergewöhnliche Mischung aus Rekorden und politischen Botschaften. Bad Bunny feierte Geschichte, indem er als erster lateinamerikanischer Künstler den Preis für das beste Album des Jahres mit seinem sechsten Soloalbum 'DeBÍ TiRAR MáS FOToS' gewann. Seine Lieder, die sich mit kultureller Identität und Kolonialismus auseinandersetzen, erreichten in mehreren Ländern Chartspitzen. Während des Abends rief er eindringlich 'ICE out' und setzte damit ein markantes Zeichen gegen die US-Einwanderungsbehörden. Kendrick Lamar dominierte erneut und sicherte sich insgesamt fünf Grammys, darunter für den Song des Jahres 'Luther'. Auch Steven Spielberg betrat mit einem Grammy für einen Dokumentarfilm den prestigeträchtigen EGOT-Status. Die Veranstaltung war stark von politischen Kommentaren geprägt, wobei zahlreiche Künstler ihre Solidarität mit Einwanderern ausdrückten. US-Präsident Trump reagierte kritisch auf die Künstler bei der Verleihung. Der Abend endete mit dem Eindruck einer politisch aufgeladenen Veranstaltung, die die Musiklandschaft nachhaltig beeinflussen wird.
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