BAE Systems wegen fehlender Unterstützung für Hilfsflugzeuge verklagt
Wichtige Fakten
- • BAE Systems steht einer 120-Millionen-Pfund-Klage gegenüber.
- • Die Kläger EnComm Aviation betreiben Hilfsflüge für die UN.
- • Wegen fehlender Unterstützung wurden Hilfsverträge gekündigt.
- • Betroffen sind Länder wie Südsudan, Somalia und DR Kongo.
- • BAE verbuchte Rekordumsätze von über 30 Milliarden Pfund.
Der britische Rüstungskonzern BAE Systems sieht sich einer 120 Millionen Pfund schweren Klage ausgesetzt, nachdem er die Unterstützung für Flugzeuge eingestellt hat, die humanitäre Hilfe in einige der bedürftigsten Länder der Welt liefern.
EnComm Aviation, ein in Kenia ansässiger Frachtbetreiber für Hilfsgüter, wirft BAE vor, durch die Einstellung der Unterstützung für seine ATP-Flugzeuge lebenswichtige Hilfslieferungen unterbrochen zu haben. Verträge mit den Vereinten Nationen für Hilfsflüge nach Somalia, Südsudan und in die Demokratische Republik Kongo seien gekündigt worden.
Laut EnComm wurden mit der ATP-Flotte zwischen März 2023 und September 2023 rund 18.677 Tonnen Hilfsgüter transportiert. Die Flugzeuge seien ideal für entlegene Gebiete mit kurzen Landebahnen. BAE habe durch den Entzug der Lufttüchtigkeitsbescheinigung die Flugzeuge faktisch wertlos gemacht. Die Klage fordert 120 Millionen Pfund Schadenersatz.
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