Berliner JU-Chef fordert Wegner zum Verzicht auf Spitzenkandidatur auf
Wichtige Fakten
- • JU-Chef Burkart fordert Wegners Verzicht auf Spitzenkandidatur.
- • Wegners Krisenmanagement beim Stromausfall steht in der Kritik.
- • Am ersten Stromausfall-Tag führte Wegner nur SMS, keine Telefonate.
- • Umfrage sieht CDU in Berlin bei nur 17%.
Innerparteiliche Kritik an Wegner
Der Vorsitzende der Berliner Jungen Union, Harald Burkart, hat Regierungsbürgermeister Kai Wegner (beide CDU) aufgefordert, auf die Spitzenkandidatur für die Abgeordnetenhauswahl im September zu verzichten. Burkart wirft Wegner vor, mit widersprüchlichen Angaben zu seinem Verhalten während des großen Stromausfalls im Januar die Glaubwürdigkeit beschädigt zu haben. Die Senatskanzlei bestätigte, dass Wegner am ersten Tag des Blackouts am Vormittag nur Textnachrichten, aber keine dienstlichen Telefonate führte. Erst um 12:45 Uhr telefonierte er mit Wirtschaftssenatorin Giffey. Wegner selbst hatte zunächst behauptet, schon ab 8 Uhr koordiniert zu haben. Die Jüngste Umfrage des rbb BerlinTrend zeigt die CDU mit 17 Prozent auf Platz vier; bei der Wahl 2023 hatte sie noch 28 Prozent erreicht.
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