Britische Immobilienpreise stagnieren im Juni – Sommerflaute erwartet
Wichtige Fakten
- • Durchschnittlicher Hauspreis sank auf £277.484 im Juni.
- • Hypothekenzinsen für 2-Jahres-Fixierung bei 5,53%.
- • Hausbaueraktien fielen: Barratt Redrow -1,6%.
- • Jährliches Preiswachstum von 2,2% im Juni.
- • Ölpreis fiel auf $73 pro Barrel (vorher über $120).
Preisstagnation und geopolitische Belastung
Die britischen Immobilienpreise haben im Juni 2026 den zweiten Monat in Folge stagniert. Laut der Nationwide Building Society sank der durchschnittliche Preis eines typischen Eigenheims leicht auf 277.484 Pfund, nachdem er im Mai bereits um 0,6% gefallen war. Ökonomen hatten einen leichten Anstieg um 0,1% erwartet. Als Hauptgrund gelten die gestiegenen Hypothekenzinsen infolge des Iran-Krieges, die die Kaufbereitschaft dämpfen.
Regionale Entwicklungen
Trotz der monatlichen Stagnation verzeichnete das Jahreswachstum einen Anstieg von 1,7% im Mai auf 2,2% im Juni. Regional zeigte Nordirland mit 8,6% das stärkste Plus, während Schottland und Wales 3,5% zulegten. London verzeichnete lediglich ein Plus von 1,6%. Der Ölpreis, der zwischenzeitlich über 120 Dollar pro Barrel lag, fiel auf 73 Dollar, was die Inflationsaussichten verbessert.
Ausblick und Marktstimmung
Makler rechnen mit einem ruhigen Sommer, da Käufer preissensibel reagieren. Sollte der Ölpreis niedrig bleiben, könnte die Bank of England auf weitere Zinserhöhungen verzichten, was die Hypothekenzinsen entlasten und die Nachfrage im Herbst ankurbeln könnte. Die Aktien großer Hausbauer wie Barratt Redwood fielen um 1,6%.
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