Britischer König Charles III. mahnt USA zu Zusammenhalt mit Verbündeten
Wichtige Fakten
- • Charles betonte Notwendigkeit von Verbündeten in Krisenzeiten.
- • Er warb für den Zusammenhalt der NATO.
- • Er rief zum Umweltschutz auf und sprach vom schmelzenden Inlandseis in der Arktis.
- • Trump äußerte sich positiv über die Rede des Königs.
Rede im US-Kongress
Der britische König Charles III. hat vor dem US-Kongress in Washington zur Verteidigung der Demokratie und zum Zusammenhalt zwischen Verbündeten aufgerufen. Ohne US-Präsident Donald Trump namentlich zu nennen, plädierte Charles für die Bedeutung der NATO und die „unerschütterliche Entschlossenheit“ des Westens. Der monarch ging auch auf das Engagement der US-Streitkräfte sowie auf die Verteidigung gegen „gemeinsame Gegner“ und den von Trump angezweifelten Klimawandel ein.
Kritische Töne zu aktuellen US-Positionen
Ohne Trump direkt zu nennen, widersprach Charles der Philosophie „America First“ und bezeichnete die Aktualität von Allianzen als „unsere gemeinsamen Sicherheits- und Umweltinteressen“. Ferner hob er die Rolle als gemeinsames Erbe der Magna Carta und die Grundlage der Demokratie hervor, um die anti-präsidentielle Polarisation in der US-Politik unter Konservativen und Demokraten anzusprechen.
Politische Zeremonie und Empfang
Die Rede fällt unmittelbar mit dem königlichen Besuch in Washington zusammen, der formal überwiegend gipfeldiplomatischen und zeremoniellen Akten im Weißen Haus gewidmet war. Dies unter anderem in Hinblick auf die amerikanisch-britischen Spannungen im Gefolge der unterschiedlichen Positionen zum iranischen Kriegseinsatz der USA bzw. Israels.
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