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Bundeswehr verschickt erste Fragebögen zum neuen Wehrdienst
Rund 700.000 Frauen und Männer des Geburtsjahrgangs 2008 erhalten die ersten Fragebögen zur Erhebung von Motivation und Eignung.
Wichtige Fakten
- • Rund 700.000 Frauen und Männer des Geburtsjahrgangs 2008 erhalten die ersten Fragebögen zur Erhebung von Motivation und Eignung.
- • Die Briefe wurden gepackt und sollen laut Bundeswehr/Aussage an die dpa am 15. Januar 2026 verschickt werden.
- • Alle Jugendlichen, die in diesem Jahr volljährig werden, erhalten in einem ersten Schritt die Unterlagen; wer bereits Geburtstag hatte, erhält den Fragebogen nachlaufend.
- • Die Briefe enthalten eine Broschüre, rechtliche Hinweise und einen QR‑Code; der Fragebogen wird online ausgefüllt.
- • Nach dem Gesetz, das am 1. Januar 2026 in Kraft trat, sind Männer zur Rücksendung verpflichtet; Frauen können freiwillig teilnehmen (nach dem Grundgesetz ist Wehrpflicht nur für Männer möglich).
- • Verteidigungsminister Boris Pistorius und Generalinspekteur Carsten Breuer hatten zum Jahresbeginn angekündigt, dass ‚700.000 Frauen und Männer ab dem Geburtsjahrgang 2008‘ angeschrieben werden.
- • Ziel ist der Ausbau der aktiven Bundeswehr von zuletzt mehr als 180.000 auf 260.000 Soldatinnen und Soldaten sowie der Aufbau einer Reserve von 200.000 Personen.
- • Die konkreten Umsetzungsschritte bleiben politisch begleitet; in den kommenden Monaten sollen die ersten Freiwilligen ihren Dienst antreten.
Die Bundeswehr hat laut Angaben am 15. Januar 2026 die ersten Briefe mit Fragebögen zum neuen Wehrdienst verschickt. Rund 700.000 Frauen und Männer des Jahrgangs 2008 sollen demnach Post mit einer Broschüre, rechtlichen Hinweisen und einem QR‑Code zum online auszufüllenden Fragebogen erhalten. In einem ersten Schritt werden alle Jugendlichen angeschrieben, die in diesem Jahr volljährig werden; diejenigen, die bereits Geburtstag hatten, bekommen die Unterlagen nachlaufend. Nach dem am 1. Januar 2026 in Kraft getretenen Gesetz sind Männer zur Beantwortung verpflichtet, Frauen können sich freiwillig melden — nach dem Grundgesetz ist eine Wehrpflicht nur für Männer möglich. Verteidigungsminister Boris Pistorius und Generalinspekteur Carsten Breuer hatten den Versand und die Zahl der angeschriebenen Personen bestätigt. Ziel der Maßnahme ist, Motivation und Eignung zu ermitteln; in den kommenden Monaten sollen die ersten Freiwilligen den Dienst antreten. Gleichzeitig dient das Gesetz dem Ausbau der Bundeswehr von zuletzt mehr als 180.000 auf 260.000 Soldatinnen und Soldaten sowie dem Aufbau einer Reserve von 200.000 Personen. Die konkrete Umsetzung wird weiterhin politisch begleitet.
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