Bundeswehr verlegt Marineschiffe Richtung Straße von Hormus
Wichtige Fakten
- • Bundeswehr verlegt Minenjagdbot 'Fulda' und Versorger 'Mosel' ins Rote Meer
- • Einsatz zur Sicherung der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus
- • Kein Bundestagsmandat erforderlich; Schiffe unter EU-Mission Aspides
- • Rund 140 Soldaten an Bord; Entscheidung über Einsatz noch offen
Verlegung der Marineschiffe
Die Deutsche Marine hat zwei Schiffe für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus entsandt. Das Minenjagdbot 'Fulda' und das Versorgungsschiff 'Mosel' passierten den Suezkanal und nehmen Kurs auf Dschibuti. Verteidigungsminister Boris Pistorius erklärte am Rande eines NATO-Treffens, Deutschland wolle bei Bedarf schnell reagieren können. Die Schiffe seien auf die Sicherung der freien Schifffahrt vorbereitet und würden von autonomen Systemen, Minentauchern und Schutzkräften unterstützt.
Ob es tatsächlich zu einem Minenräumeinsatz kommt, ist offen und hänge vom Verlauf der Gespräche zwischen den USA und Iran ab. Die Verlegung erfolgt im Rahmen der EU-Marinemission Aspides und erfordert kein Bundestagsmandat. Insgesamt sind rund 140 Soldatinnen und Soldaten an Bord.
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