Bundeswehr verlegt Minensucher ins Mittelmeer
Wichtige Fakten
- • Bundeswehr verlegt Minensucher und Versorgungsschiff ins Mittelmeer.
- • Pistorius will Zeit für möglichen Einsatz in der Straße von Hormus sparen.
- • Voraussetzung: Waffenstillstand und Bundestagsmandat.
- • Minenräumung soll freie Schifffahrt in der Meerenge sichern.
- • Rechtlicher Rahmen könnte Ausweitung der EU-Mission Aspides sein.
Verteidigungsminister Boris Pistorius will vorsorglich einen Minensucher der Bundeswehr ins Mittelmeer verlegen, um im Falle eines Mandats für einen Einsatz in der Straße von Hormus schneller handlungsfähig zu sein. Der Minensucher soll zusammen mit einem Führungs- und Versorgungsschiff im Mittelmeer stationiert werden, wie Pistorius der Rheinischen Post sagte.
Die Marine solle so nach einem Beschluss des Bundestages keine weitere Zeit verlieren. Pistorius verwies darauf, dass er ähnlich bereits bei der EU-Mission 'Aspides' im Roten Meer vorgegangen sei. Für einen tatsächlichen Einsatz am Persischen Golf sei jedoch zwingend ein Ende der Kampfhandlungen und ein Waffenstillstand notwendig.
Als rechtlichen Rahmen brachte der Verteidigungsminister eine Ausweitung der EU-Mission 'Aspides' ins Gespräch. Ziel der Minenräumung wäre es, die freie und sichere Schifffahrt und Navigation in der Straße von Hormus zu gewährleisten.
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