China und Nordkorea nehmen Zugverbindungen nach sechsjähriger Pause wieder auf
Wichtige Fakten
- • Zugverbindungen nach sechs Jahren Pandemiepause wiederaufgenommen.
- • Beijing-Pyongyang viermal wöchentlich, Dandong-Pyongyang täglich.
- • Tickets für erste Fahrt am Donnerstag bereits ausverkauft.
- • Nur Personen mit gültigen Visa können Tickets erwerben.
- • China Railway betont Bedeutung für Freundschaft zwischen Ländern.
Wiederaufnahme des Zugverkehrs
Nach sechsjähriger Unterbrechung aufgrund der Pandemie nehmen China und Nordkorea den Passagierzugverkehr zwischen den Ländern wieder auf. Ab Donnerstag verkehren Züge zwischen Beijing und Pyongyang viermal wöchentlich sowie täglich zwischen der chinesischen Grenzstadt Dandong und der nordkoreanischen Hauptstadt, wie China Railway mitteilte.
Begrenzter Zugang und Ticketverkauf
Laut China Railway sind internationale Reisende in bestimmten Wagen auf der Beijing-Pyongyang-Strecke erlaubt, doch ein Reisebüro berichtet, dass Tickets derzeit nur für Personen mit gültigen Visa verfügbar sind – darunter chinesische und nordkoreanische Staatsbürger mit Arbeits-, Studien- oder Familienbesuchszwecken. Tickets für die erste Fahrt am Donnerstag sind bereits ausverkauft, gekauft haben sie unter anderem Unternehmer, Regierungsbeamte und Reporter.
Politische Bedeutung
Chinas Außenministerium betonte die Bedeutung der Zugverbindungen für den Austausch zwischen den Menschen, während Nordkoreas Führer Kim Jong Un in einem Brief an Chinas Präsident Xi Jinping eine engere Zusammenarbeit auf dem gemeinsamen sozialistischen Weg ankündigte. Nordkorea öffnet sich langsam wieder für Touristen, nachdem es sich zu Pandemiebeginn 2020 abgeschottet hatte, wobei chinesische Touristen früher einen Großteil der Besucher ausmachten.
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