Condom-Hersteller Karex erhöht Preise aufgrund steigender Rohstoffkosten durch Iran-Konflikt
Wichtige Fakten
- • Karex erhöht Preise um bis zu 30% oder mehr.
- • Grund: Iran-Konflikt stört Öl- und Rohstofflieferungen.
- • Karex produziert über 5 Milliarden Kondome jährlich.
- • Nachfrage nach Kondomen stieg 2024 um 30%.
- • Steigende Transportkosten und Verzögerungen verschärfen Engpässe.
Hintergrund
Der weltgrößte Kondomhersteller Karex mit Sitz in Malaysia erhöht die Preise seiner Produkte um bis zu 30% oder mehr. Grund sind steigende Produktionskosten infolge des Iran-Konflikts, der die Lieferungen von Rohöl und Erdgas beeinträchtigt. Die Preise für Ammoniak und Silikon-Schmiermittel, die Karex benötigt, sind gestiegen.
Auswirkungen auf die Lieferkette
Der Iran-Konflikt hat die Schifffahrtswege durch die Straße von Hormus gestört, durch die etwa ein Fünftel des weltweiten Öls und LNGs transportiert wird. Karex-CEO Goh Miah Kiat erklärte, dass die Nachfrage nach Kondomen 2024 um 30% gestiegen ist, während höhere Frachtkosten und Lieferverzögerungen die Engpässe verschärfen.
Breitere wirtschaftliche Folgen
Der Konflikt beeinflusst auch andere Branchen: Die Preise für Düngemittel und Helium sind gestiegen, die Flugticketpreise legten um durchschnittlich 24% zu. Die UN warnte zudem vor höheren Preisen für Zucker, Milchprodukte und Obst aufgrund gestiegener Transportkosten.
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