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Wirtschaft 22.04.2026, 08:36 Aktualisiert: 22.04.2026, 10:06

DAX unentschlossen: Trump verlängert Iran-Waffenruhe

Trump verlängert Waffenruhe mit Iran auf unbestimmte Zeit.

Wichtige Fakten

  • Trump verlängert Waffenruhe mit Iran auf unbestimmte Zeit.
  • DAX schwankt leicht, Nikkei erreicht Rekordhoch über 59.600 Punkte.
  • Lufthansa streicht 20.000 Kurzstreckenflüge wegen hoher Kerosinpreise.
  • Telekom erwägt Fusion mit T-Mobile US zur größten Telekom-Gruppe.
  • Fraport eröffnet Terminal 3 und hält Passagierprognose von 66 Mio.

Markt im Zeichen des Iran-Konflikts

Überraschend hat US-Präsident Trump die Waffenruhe mit Iran verlängert. Damit warten die Märkte weiter auf eine Lösung des Konflikts. Der DAX bleibt unentschlossen. Der japanische Nikkei-Index stieg im Handelsverlauf auf ein neues Rekordhoch von über 59.600 Punkten. Dabei halfen vor allem Gewinne bei den Technologiewerten.

Lufthansa streicht Flugangebot

Die Lufthansa streicht ihr Flugangebot drastisch zusammen. Mit dem Wegfall der Regionaltochter Cityline fallen bis zum Herbst 20.000 Kurzstreckenverbindungen weg. Das entspreche einer Einsparung von rund 40.000 Tonnen Kerosin. Die Lufthansa reagiert damit auf die zuletzt deutlich gestiegenen Kerosinpreise. Möglicherweise kommt es zu einer Kerosin-Knappheit in Europa.

Fraport eröffnet Terminal 3

Am Frankfurter Flughafen wird an diesem Mittwoch das neue Passagierterminal 3 feierlich eröffnet. Bis zu 19 Millionen Passagiere sollen dort pro Jahr abgefertigt werden. Trotz des Iran-Kriegs hält die Fraport an der Passagierprognose für das laufende Jahr fest.

Telekom erwägt Fusion

Die Deutsche Telekom erwägt eine Verschmelzung mit T-Mobile US. Bei einem Zusammenschluss entstünde der gemessen am Börsenwert weltgrößte Telekom-Konzern. Dafür wäre aber ein gigantisches Übernahmeangebot an die anderen Eigner der US-Tochter fällig.

Quartalszahlen im Fokus

Mehrere große Konzerne legen heute Geschäftszahlen zum ersten Quartal vor. Im Tagesverlauf werden die Zahlen von Boeing erwartet. Am späten Abend folgen Texas Instruments und IBM. Beim US-Autobauer Tesla dürfte das Ergebnis schwächer ausfallen.

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