EU-Milliardenkredit für Ukraine: Durchbruch nach Druzhba-Pipeline-Reparatur?
Wichtige Fakten
- • Reparatur der Druzhba-Pipeline abgeschlossen, Ölfluss soll am Donnerstag wieder aufgenommen werden.
- • EU-Kredit über 90 Milliarden Euro für Ukraine wurde von Ungarn und Slowakei blockiert.
- • Slowakei und Ungarn fordern Wiederaufnahme der Öllieferungen als Bedingung.
- • EU kündigt Maßnahmenpaket 'AccelerateEU' zur Entlastung bei Ölkrise an.
- • EU-Energiekommissar Jørgensen fordert beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien.
Druzhba-Pipeline repariert: Ölfluss soll wieder aufgenommen werden
Die Ukraine hat die Reparatur der Druzhba-Pipeline abgeschlossen, wie der slowakische Wirtschaftsminister bestätigte. Der ukrainische Betreiber Ukrtransnafta habe mit der Druckbeaufschlagung und Befüllung begonnen, die Lieferungen in die Slowakei sollen am Donnerstagmorgen wieder aufgenommen werden. Dies ebnet den Weg für die Freigabe eines 90-Milliarden-Euro-Kredits der EU für die Ukraine.
EU-Kredit für Ukraine: Blockade durch Ungarn und Slowakei
Der Kredit war ursprünglich im Dezember 2025 vereinbart, aber von Ungarn und der Slowakei blockiert worden, nachdem die Pipeline durch einen russischen Angriff beschädigt worden war. Beide Länder forderten die Wiederaufnahme der Öllieferungen als Bedingung. Der slowakische Premier Fico deutete an, dass die Zustimmung zur Kreditfreigabe möglich sei, sofern die Pipeline wieder in Betrieb sei.
EU-Maßnahmenpaket zur Entlastung bei Ölkrise
Die EU-Kommission hat ein Maßnahmenpaket namens 'AccelerateEU' angekündigt, um die Auswirkungen der Ölkrise abzufedern. Es umfasst Energie-Gutscheine für Verbraucher, vorübergehende Steuersenkungen und Hilfen für bedrohte Industrien. Zugleich soll der Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt werden, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.
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