Teilen:
CSU-Klausur in Seeon: Pläne für 2026 sorgen für Spannungen in Berlin
Die CSU fordert grundlegende Reformen im Sozialstaat, bezeichnet als 'Agenda 3.0'.
Wichtige Fakten
- • Die CSU fordert grundlegende Reformen im Sozialstaat, bezeichnet als 'Agenda 3.0'.
- • Eine Abschaffung des Soli und Steuersenkungen vor allem für Unternehmen stehen im Vordergrund der CSU-Pläne.
- • Die CSU will härtere Migrationsregeln durchsetzen.
- • Die Klausur in Seeon wird als Machtinszenierung im Vorfeld des neuen Jahres 2026 beschrieben.
- • Söder gibt Kanzler Merz Rückendeckung, lobt seine Rolle in Europa und gegenüber Donald Trump.
Bei der traditionellen CSU-Klausur im Kloster Seeon wurden die politischen und wirtschaftlichen Pläne der Partei für das Jahr 2026 vorgestellt. Im Fokus standen unter anderem die Abschaffung des Soli und Steuersenkungen, insbesondere für Unternehmen, was zu Spannungen mit dem Koalitionspartner SPD führen könnte. Markus Söder, CSU-Vorsitzender, erklärte, dass einige der anstehenden Reformen 'wehtun' dürften und benennt diese als 'Agenda 3.0', welche einschneidende Veränderungen im Sozialstaat mit sich bringen würde. Zudem strebt die CSU schärfere Migrationsgesetze an. Die CSU betonte ihre Solidarität mit Kanzler Friedrich Merz, lobte seine Rolle in Europa sowie im Dialog mit US-Präsident Donald Trump. Die Vorschläge der CSU stehen jedoch in starkem Kontrast zu den Vorstellungen der SPD und könnten die schwarz-rote Koalition in Berlin belasten.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.