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International 19.03.2026, 21:52 Aktualisiert: 19.03.2026, 23:08

Dänemark bereitete sich auf mögliche US-Invasion in Grönland vor

Dänische Soldaten wurden mit Sprengstoff nach Grönland geflogen, um Landebahnen zu zerstören.

Wichtige Fakten

  • Dänische Soldaten wurden mit Sprengstoff nach Grönland geflogen, um Landebahnen zu zerstören.
  • Die USA unter Trump hatten wiederholt Interesse an einer Annexion Grönlands bekundet.
  • Die Eskalation folgte auf eine US-Militäroperation in Venezuela im Januar.
  • Dänemark suchte politische Unterstützung bei Frankreich, Deutschland und anderen europäischen Ländern.
  • Die Maßnahmen wurden offiziell als Militärübung 'Operation Arctic Endurance' deklariert.

Hintergrund und Eskalation

Dänemark bereitete sich im Januar auf eine mögliche Invasion der USA in Grönland vor, nachdem der damalige US-Präsident Donald Trump wiederholt Interesse an einer Annexion der arktischen Insel bekundet hatte. Laut Berichten des dänischen Senders DR, die von Regierungs- und Militärquellen sowie europäischen Verbündeten bestätigt wurden, flog Dänemark Soldaten nach Grönland, die mit Sprengstoff ausgestattet waren, um im Ernstfall die Landebahnen in Nuuk und Kangerlussuaq zu zerstören und so US-Landungen zu verhindern. Zudem wurden Blutkonserven für die Versorgung von Verwundeten bereitgestellt.

Europäische Reaktion und Geheimoperation

Die Situation eskalierte Anfang Januar nach einer US-Militäroperation in Venezuela, die bei europäischen Verbündeten Besorgnis über ähnliche Aktionen in Grönland auslöste. Dänemark suchte daraufhin politische Unterstützung bei Frankreich, Deutschland und anderen nordischen Ländern, um durch gemeinsame Militäraktivitäten europäische Solidarität zu demonstrieren. Eine kleine multinationale Truppe aus dänischen, französischen, deutschen, norwegischen und schwedischen Soldaten wurde nach Grönland verlegt, gefolgt von Verstärkungen mit Eliteeinheiten und militärischer Ausrüstung.

Offizielle Darstellung und Konsequenzen

Offiziell wurden die Maßnahmen als Teil der dänisch geführten Militärübung 'Operation Arctic Endurance' dargestellt, doch intern ging es um die Vorbereitung auf einen möglichen US-Angriff. Quellen beschrieben die Lage als beispiellos seit dem Zweiten Weltkrieg und betonten, dass Europa dadurch zu der Erkenntnis gelangt sei, mehr für die eigene Sicherheit tun zu müssen. Die dänische Regierung und das Verteidigungsministerium lehnten Stellungnahmen zu den Berichten ab, während Trump später betonte, keine Gewalt anwenden zu wollen, aber weiterhin Verhandlungen über Grönland forderte.

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