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Klima 26.01.2026, 10:05 Aktualisiert: 26.01.2026, 23:07

Klimaschutz in Dänemark: CO2-Speicherung unter der Nordsee als Hoffnungsschimmer

Das Projekt lagert CO2 im leeren Ölfeld Nini unter der Nordsee ein.

Wichtige Fakten

  • Das Projekt lagert CO2 im leeren Ölfeld Nini unter der Nordsee ein.
  • Bis zu acht Millionen Tonnen CO2 sollen jährlich eingelagert werden.
  • Die dänische Regierung unterstützt das Projekt finanziell.
  • Das Projekt könnte neue grüne Arbeitsplätze schaffen.
  • Kritiker warnen, dass es nicht das grundlegende CO2-Problem löst.
  • Ab Sommer 2026 soll das Projekt beginnen.
  • Das CO2 wird aus Fabriken und Biogasanlagen aufgefangen.
  • Das Projekt könnte Dänemark jährlich Milliarden Euro einbringen.
In einem bemerkenswerten Schritt im europäischen Klimaschutz hat Dänemark ein innovatives Projekt zur CO2-Speicherung tief unter dem Meeresboden der Nordsee gestartet. Auf der Plattform Nini, etwa 200 Kilometer von der dänischen Küste entfernt, wird das ehemalige Ölfeld nun genutzt, um jährlich bis zu acht Millionen Tonnen CO2 zu speichern. Diese ambitionierte Initiative hat nicht nur das Potenzial, viele grüne Arbeitsplätze zu schaffen, sondern könnte Dänemark auch erhebliche finanzielle Vorteile bringen. Arbeiter auf der Plattform, wie Peter Bjerre, sehen dies als Möglichkeit, traditionelle Infrastruktur für den Klimaschutz zu nutzen. Der europäische Geschäftsführer des verantwortlichen Ölkonzerns, Mads Gade, betont die wirtschaftlichen Chancen. Forscher wie Philip Fosbøl erkennen darin eine Übergangslösung, um die Klimaziele der EU bis 2050 zu erreichen. Kritiker befürchten jedoch, dass das Projekt vom eigentlichen Problem, der Reduzierung des CO2-Ausstoßes, ablenken könnte.

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