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Deutsche Industrie überrascht mit Auftragseingängen: Hoffnung auf Erholung
Die deutschen Industrieunternehmen verzeichneten im November 2025 einen Anstieg der Aufträge um 5,6 %, verglichen mit November 2024 sogar um 10,5 %.
Wichtige Fakten
- • Die deutschen Industrieunternehmen verzeichneten im November 2025 einen Anstieg der Aufträge um 5,6 %, verglichen mit November 2024 sogar um 10,5 %.
- • Großaufträge aus dem Inland trugen maßgeblich zu diesem Aufschwung bei, besonders in der Metallverarbeitung und im Rüstungsbereich.
- • Der DAX erreichte dank starker Industrieaufträge einen neuen Höchststand von 25.217,52 Punkten, fiel jedoch später leicht zurück.
- • US-Präsident Donald Trump plant, die Militärausgaben für 2027 um die Hälfte zu erhöhen, was den Aktien der Rüstungsindustrie Auftrieb gab.
- • Bayer sieht positiv auf die Änderung der Agrarpolitik der EU hinsichtlich gentechnisch veränderter Nutzpflanzen, was die Aktienkurse stärkt.
Die deutsche Industrie verzeichnet überraschenderweise seit drei Monaten steigende Auftragseingänge. Für den November 2025 meldet das Statistische Bundesamt ein Plus von 5,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat und 10,5 Prozent im Vergleich zum November des Vorjahres. Diese Entwicklung überraschte die Ökonomen, die mit einem Rückgang rechneten. Besonders Großaufträge aus dem Inland und der Rüstungsindustrie trugen zu diesem Plus bei. Zeitgleich erreichte der DAX unter dem Einfluss von Optimismus und der Hoffnung auf weiter sinkende Zinssätze in den USA einen neuen Rekord. US-Präsident Trump plant zudem massive Erhöhungen der Militärausgaben für 2027, was die Rüstungsaktien weiter stärkte. Doch Analysten warnen vor allzu viel Euphorie, da auch Gewinnmitnahmen den Markt belasten könnten. Die Stimmung der deutschen Wirtschaft bleibt ambivalent, mit positiver Perspektive, aber auch anhaltenden Unsicherheiten.
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