Montag, 19. Januar 2026
Freitag, 16. Januar 2026
Wirtschaft • 16.01.2026, 12:07
Aktualisiert: 16.01.2026, 20:12
Score: 35
ifo: US-Zölle unter Trump belasten deutsche Wirtschaft – neue EU-Handelsabkommen könnten Effekte überkompensieren
- • Das ifo-Institut bezeichnet die US-Zölle als „negativen Schock“ für die deutsche Wirtschaft (Aussage von Lisandra Flach, Leiterin des ifo-Zentrums für Außenwirtschaft).
- • Simulationen des ifo-Instituts zufolge würde eine fortgesetzte Abschottung der USA die deutsche Wirtschaftsleistung dauerhaft um rund 0,13% verringern.
- • Laut Statistischem Bundesamt wurden 2024 Waren im Wert von rund 161 Mrd. Euro aus Deutschland in die USA exportiert.
"Kurzfristig bleibt die US-Zollpolitik ein spürbarer Belastungsfaktor für Wachstum und Exporte. Gleichzeitig rückt die Handlungsoption über neue EU-Freihandelsabkommen stärker in den Fokus: Nach Einschätzung des ifo könnten zusätzliche Abkommen – über Mercosur hinaus – die negativen Effekte sogar überkompensieren, auch wenn Verhandlungen erfahrungsgemäß Jahre dauern können."
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Freitag, 09. Januar 2026
Wirtschaft • 09.01.2026, 07:33
Aktualisiert: 09.01.2026, 10:34
Score: 70
Fusion von Rio Tinto und Glencore: Größter Bergbaukonzern in Planung
- • Rio Tinto und Glencore haben Gespräche über eine Fusion wieder aufgenommen, die den größten Bergbaukonzern der Welt schaffen könnte.
- • Eine mögliche Fusion würde einen Unternehmenswert von über 260 Milliarden US-Dollar erreichen.
- • Die beiden Unternehmen prüfen eine „mögliche Kombination“ einiger oder aller ihrer Geschäftsbereiche, möglicherweise durch eine Aktientauschfusion.
"Die geplante Fusion könnte einen globalen Branchenführer schaffen und die Marktstellung in kritischen Rohstoffen stärken."
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Donnerstag, 08. Januar 2026
Wirtschaft • 08.01.2026, 10:21
Aktualisiert: 08.01.2026, 19:31
Score: 10
Deutsche Industrie überrascht mit Auftragseingängen: Hoffnung auf Erholung
- • Die deutschen Industrieunternehmen verzeichneten im November 2025 einen Anstieg der Aufträge um 5,6 %, verglichen mit November 2024 sogar um 10,5 %.
- • Großaufträge aus dem Inland trugen maßgeblich zu diesem Aufschwung bei, besonders in der Metallverarbeitung und im Rüstungsbereich.
- • Der DAX erreichte dank starker Industrieaufträge einen neuen Höchststand von 25.217,52 Punkten, fiel jedoch später leicht zurück.
"Die Perspektive einer Trendwende in der deutschen Wirtschaft ist da, bleibt jedoch angesichts der schwankenden Marktbedingungen ungewiss."
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