Teilen:
Wirtschaft 04.06.2026, 06:11 Aktualisiert: 04.06.2026, 10:01

DAX erholt sich an Fronleichnam - Iran-Konflikt bleibt belastend

DAX steigt am Morgen um 0,5 Prozent auf 24.913 Punkte.

Wichtige Fakten

  • DAX steigt am Morgen um 0,5 Prozent auf 24.913 Punkte.
  • Israel und Libanon einigen sich auf Umsetzung der Waffenruhe.
  • Broadcom verfehlt Umsatzerwartungen, Kurs fällt um zwölf Prozent.
  • Hochtief steigt wie erwartet in den DAX auf, Porsche steigt ab.
  • Bitcoin fällt auf tiefsten Stand seit Februar auf 61.310 Dollar.

DAX erholt sich an Fronleichnam leicht

Im Feiertagshandel an Fronleichnam erholt sich der DAX. Der Leitindex gewann am Morgen 0,5 Prozent auf 24.913 Punkte, nachdem er gestern mit einem Minus von 1,3 Prozent aus dem Handel gegangen war. Die 25.000 Punkte-Marke ist wieder in Sicht, doch der Markt bleibt angespannt. „Marktteilnehmer sehen sich weiterhin mit erheblichen Unsicherheiten durch den ungelösten Iran-Konflikt konfrontiert“, sagte Marktanalyst Timo Emden. Neue Gefechte zwischen den USA und Iran stellen die wackelige Waffenruhe auf die Probe.

Israel-Libanon-Einigung entlastet Ölpreis

Fallende Ölpreise sorgten für etwas Entspannung, nachdem sich Israel und Libanon auf eine Umsetzung der vereinbarten Waffenruhe geeinigt hatten. Ob die mit Iran verbündete Hisbollah-Miliz ihre Angriffe auf Israel einstellt, bleibt abzuwarten. Auch die KI-Rally verliert an Schwung: Der US-Chipkonzern Broadcom verfehlte im zweiten Quartal die Umsatzerwartungen der Wall Street, die Aktie fiel im nachbörslichen Handel um rund zwölf Prozent. Hierzulande sackten Infineon-Aktien um 3,4 Prozent ab, während SAP 2,5 Prozent zulegte.

Hochtief und SpaceX im Fokus

Der Essener Baukonzern Hochtief steigt wie erwartet nach 30 Jahren in den DAX auf und verdrängt die Porsche SE. Der Kurs des Unternehmens hat sich binnen eines Jahres fast verdreifacht, getrieben vom Bau von KI-Rechenzentren. In den USA bereitet Elon Musk mit SpaceX den größten Börsengang der Geschichte vor, mit einem Ausgabepreis von 135 Dollar und einer Gesamtbewertung von fast 1,8 Billionen Dollar. Die Commerzbank kritisiert im Übernahmekampf mit UniCredit erneut irreführende Angaben: Womöglich stammen eingereichte Aktien von verbündeten Investmentbanken statt von Commerzbank-Aktionären. Die BaFin prüft die Vorwürfe.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.