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Wirtschaft 27.07.2026, 06:22 Aktualisiert: 27.07.2026, 10:01

DAX legt weiter zu: Ölpreis fällt bei Angriffspause im Iran – Fed-Zinsentscheid im Fokus

DAX startet mit plus 1,5% auf 25.466 Punkte.

Wichtige Fakten

  • DAX startet mit plus 1,5% auf 25.466 Punkte.
  • Brent-Ölpreis fällt um 7,1% auf unter 90 Dollar.
  • USA pausieren Angriffe auf Iran zweite Nacht in Folge.
  • Fed-Zinsentscheid am Mittwoch: Zinsen bleiben unverändert.
  • Berichtssaison: Volkswagen enttäuscht, Mercedes-Benz und BMW noch ausstehend.

Aktienmärkte im Aufwind: DAX nähert sich Rekordniveau

Der DAX hat zum Wochenstart deutlich zugelegt und notierte am Montagvormittag 1,5 Prozent höher bei 25.466 Punkten. Damit nähert sich der deutsche Leitindex wieder seinem Rekordhoch von knapp 25.900 Punkten, das Anfang Juli erreicht worden war. Treiber der Kursgewinne ist vor allem die Hoffnung auf eine Deeskalation im Konflikt zwischen den USA und dem Iran.

Öl- und Gaspreise geben deutlich nach

Nachdem die USA ihre Angriffsserie gegen den Iran bereits in der zweiten Nacht in Folge pausiert haben, sind die Ölpreise stark gesunken. Brent-Rohöl verbilligte sich um 7,1 Prozent auf knapp unter 90 US-Dollar je Barrel. Zeitweise hatte der Preis noch über 100 Dollar gelegen. Auch der europäische Gaspreis gab um fast sieben Prozent nach. Marktbeobachter warnen jedoch vor übertriebenem Optimismus – die Lage sei weiter fragil und jederzeit könne die Eskalation wieder aufflammen.

Fed-Zinsentscheid und Berichtssaison im Blick

In dieser Woche richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwoch. Volkswirte erwarten, dass die Fed die Zinsen unverändert lässt, um maximale Flexibilität angesichts des geopolitischen Konflikts zu wahren. Auch die Berichtssaison bleibt bestimmend: Nach dem enttäuschenden Quartal von Volkswagen stehen nun Mercedes-Benz und BMW auf dem Plan. In den USA legen Microsoft, Meta und Apple die Quartalszahlen vor, wobei Anleger erneut auf Milliardeninvestitionen in Künstliche Intelligenz achten werden. Huthi-Angriffe auf saudische Infrastruktur drohen, die Ölversorgung weiter zu stören.

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