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Politik 16.07.2026, 13:04 Aktualisiert: 16.07.2026, 18:03

Deutschland holt im All auf: Weltraumgesetz und Parabelflug für Jugendliche

Bundesraumfahrtministerin Dorothee Bär kündigt Weltraumgesetz nach der Sommerpause an.

Wichtige Fakten

  • Bundesraumfahrtministerin Dorothee Bär kündigt Weltraumgesetz nach der Sommerpause an.
  • Geplant ist ein Parabelflug für Jugendliche ab 2027: 'Astronaut for a day'.
  • Deutsches Servicemodul ESM ist für Mondmission Artemis II missionskritisch.
  • Weltraumgesetz soll Haftungsfragen bei Satellitenstarts regeln.
  • ESA-Chef Aschbacher fordert mehr Autonomie Europas in der Raumfahrt.

Raumfahrtministerium treibt Weltraumgesetz voran

Bundesraumfahrtministerin Dorothee Bär (CSU) hat ein nationales Weltraumgesetz für die Zeit nach der Sommerpause angekündigt. Es soll Haftungsfragen bei Satellitenstarts privater Unternehmen klären, für die bislang der Staat haftet. Bär betonte, das Gesetz solle schlank sein, größtmögliche Rechtssicherheit bieten und die Branche nicht überregulieren. Ein erster Anlauf unter Angela Merkel war gescheitert, die Ampelregierung erarbeitete nur Eckpunkte.

Jugendförderung und deutscher Beitrag zur Mondmission

Ab 2027 können Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren an einem Parabelflug unter dem Motto „Astronaut for a day“ teilnehmen, bei dem Schwerelosigkeit simuliert wird. Ziel ist, für MINT-Fächer zu begeistern. Zudem bastelt Deutschland am Europäischen Servicemodul (ESM) für die US-Mondmission Artemis II, das Luft, Wasser und Strom liefert. DLR-Vorstand Walther Pelzer bezeichnete den deutschen Beitrag als Zeichen des Vertrauens. Europa müsse laut ESA-Chef Aschbacher autonomer werden, um auf Augenhöhe mitzuspielen.

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