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Politik 31.08.2026, 18:30 Aktualisiert: 31.08.2026, 23:02

Deutschland macht Russland für Drohnenangriff auf Leipzig verantwortlich

Bundesregierung attribuiert Drohnenangriff auf Leipzig/Halle Russland.

Wichtige Fakten

  • Bundesregierung attribuiert Drohnenangriff auf Leipzig/Halle Russland.
  • Kanzler Merz fordert harte Reaktion: 'They will pay for this.'
  • Zwei Drohnen verfehlten Frachtflugzeuge, dritte mit Sprengstoff auf Feld gefunden.
  • Russland bestreitet Beteiligung an dem Vorfall am 4. August.
  • Sanktionen gegen Schattenflotte und Schließung des Russischen Hauses geplant.

Eskalation im hybriden Konflikt

Die Bundesregierung wird voraussichtlich noch diese Woche offiziell Russland für den Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich machen. Dies kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz im ARD-Sommerinterview an. Der Vorfall am 4. August, bei dem eine Sprengstoffdrohne nahe ukrainischer Frachtmaschinen gefunden wurde, wird als neuer Höhepunkt hybrider Bedrohungen gewertet.

Ermittlungen und Sicherheitslage

Drei Drohnen wurden auf dem Flughafengelände und einem angrenzenden Feld entdeckt, eine mit militärischem Sprengstoff. Die Bundesanwaltschaft und Nachrichtendienste haben Hinweise auf russische Drahtzieher, ein offizieller Beweis steht jedoch noch aus. Innenminister Dobrindt betont die Schwierigkeit, wasserdichte Beweise zu liefern, und nennt den Vorfall einen 'hybriden Angriff fremder Mächte'. Nicht nur Drohnen, sondern auch Sabotageakte gehören offenbar zum Repertoire der Angreifer.

Geplante Reaktionen

Die Bundesregierung will zusammen mit EU und NATO die Antwort abstimmen, die ein 'Bündel an Maßnahmen' beinhalten dürfte. Dazu zählen neue Sanktionen, ein härteres Vorgehen gegen die russische Schattenflotte und die Schließung des Russischen Hauses in Berlin. Ob Deutschland auch den NATO-Artikel 4 aktiviert, bleibt abzuwarten.

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