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Politik 23.01.2026, 10:47 Aktualisiert: 23.01.2026, 20:09

Donald Trump verklagt JP Morgan wegen angeblich politisch motivierter Kontoschließungen

Donald Trump hat die Großbank JP Morgan und deren CEO Jamie Dimon auf Schadensersatz in Höhe von mindestens fünf Milliarden Dollar verklagt.

Wichtige Fakten

  • Donald Trump hat die Großbank JP Morgan und deren CEO Jamie Dimon auf Schadensersatz in Höhe von mindestens fünf Milliarden Dollar verklagt.
  • Hintergrund der Klage ist die Schließung von Trumps Konten nach dem Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021.
  • Trump wirft JP Morgan vor, seine Konten aus politischen und sozialen Motiven geschlossen zu haben.
  • JPMorgan habe Trump und seine Unternehmen auf eine 'schwarze Liste' gesetzt, die für andere nationale Banken zugänglich sei.
  • JP Morgan bestreitet die Vorwürfe und erklärt, Konten werden aus rechtlichen und regulatorischen Gründen geschlossen.
  • Jamie Dimon kritisierte kürzlich auch die geldpolitischen Entscheidungen von Trump und mögliche Angriffe auf die Unabhängigkeit der Federal Reserve.
  • Dimon warnte vor den wirtschaftlichen Folgen einer Kreditkarten-Zinsobergrenze, die Trump anstrebt.
Die juristische Auseinandersetzung zwischen Donald Trump und der Großbank JP Morgan Chase hat sich verschärft. Trump fordert Schadensersatz in Höhe von mindestens fünf Milliarden Dollar aufgrund der Schließung seiner Konten nach dem kapitolsturm im Januar 2021. Er klagt, dass die Entscheidung der Bank politisch motiviert sei, was JP Morgan vehement bestreitet. Die Bank betont, dass solche Entscheidungen ausschließlich aus rechtlichen und regulatorischen Überlegungen getroffen werden. In der Klageschrift wird behauptet, dass JPMorgan Chase sowohl Trump als auch mehrere seiner Unternehmen auf eine 'schwarze Liste' gesetzt habe, was den Zugang zu Bankdienstleistungen erschwert. JP Morgan widerspricht diesen Anschuldigungen und verteidigt sich vor Gericht. Der Konflikt spiegelt zudem die anhaltenden politischen Spannungen zwischen Trump und der Bankenindustrie wider, insbesondere aufgrund von Trumps Politik, wie der geforderten Obergrenze für Kreditkarten-Zinssätze. Jamie Dimon hat sich wiederholt öffentlich gegen diese Vorschläge ausgesprochen, was das Verhältnis zusätzlich belastet.

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