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Wirtschaft 16.01.2026, 10:07 Aktualisiert: 16.01.2026, 12:04

E-Auto-Förderung: Bundesregierung verschiebt Details zur Prämie auf Montag – Plug-in-Hybride weiter offen

Die Bundesregierung plant, den Kauf oder das Leasing von Elektroautos erneut zu fördern; die Rückkehr der Prämie wurde im vergangenen Jahr im Koalitionsausschuss beschlossen.

Wichtige Fakten

  • Die Bundesregierung plant, den Kauf oder das Leasing von Elektroautos erneut zu fördern; die Rückkehr der Prämie wurde im vergangenen Jahr im Koalitionsausschuss beschlossen.
  • Bundesumweltminister Carsten Schneider wollte die Details am 16.01.2026 vorstellen, verschob den Termin wegen weiteren Klärungsbedarfs innerhalb der Koalition auf Montag.
  • Förderfähig sollen Kauf oder Leasing eines Neufahrzeugs sein, das erstmals in Deutschland (im Inland) zugelassen wird.
  • Die Basisförderung ist mit 3.000 Euro vorgesehen, soll aber je nach Faktoren wie Einkommen und Familienstand variieren.
  • Die Einkommensgrenze liegt bei 80.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen; für Familien mit Kindern sind höhere Grenzen vorgesehen.
  • Weiterhin ungeklärt ist, ob und in welchem Umfang Plug-in-Hybride (Fahrzeuge mit Batterie- und Verbrennerantrieb) in die Förderung einbezogen werden.
  • Die Antragstellung soll über ein Online-Portal erfolgen; dieses muss laut Medienberichten noch freigeschaltet werden, Anträge könnten voraussichtlich ab Mai möglich sein.
Die Bundesregierung will die Förderung für Elektroautos wieder einführen, doch zentrale Details sind kurz vor der offiziellen Bekanntgabe weiterhin nicht abschließend geklärt. Zwar hatte der Koalitionsausschuss die Rückkehr der Prämie bereits im vergangenen Jahr beschlossen, und seit Oktober sind erste Eckpunkte bekannt. Bundesumweltminister Carsten Schneider wollte die konkrete Ausgestaltung eigentlich am 16. Januar vorstellen, verschob den Termin jedoch wegen letzten Abstimmungsbedarfs in der Koalition auf Montag. Nach dem bisherigen Stand sollen Prämien für den Kauf oder das Leasing eines Neufahrzeugs möglich sein, das erstmals in Deutschland zugelassen wird. Die Basisförderung ist auf 3.000 Euro angelegt und soll je nach Einkommen und Familienstand variieren. Als Einkommensgrenze gelten 80.000 Euro zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen; für Familien mit Kindern sind höhere Grenzen vorgesehen. Weiter offen bleibt insbesondere, ob und in welchem Umfang Plug-in-Hybride in das Programm aufgenommen werden. Die Antragstellung soll über ein Online-Portal erfolgen, das laut Medienberichten noch freigeschaltet werden muss; Anträge könnten voraussichtlich ab Mai möglich sein.

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