Einigung bei Tarifverhandlungen zwischen Deutscher Bahn und GDL ohne Streiks
Wichtige Fakten
- • Einigung vor Ablauf der Friedenspflicht, ohne Arbeitskampf.
- • Erste tarifliche Einigung ohne Streiks seit 2018.
- • GDL forderte 8% mehr Gehalt, Bahn bot 3,8% plus 2,2%.
- • Laufzeit: Bahn wollte 30 Monate, GDL 12 Monate.
- • Warnstreiks im März wurden durch Einigung verhindert.
Zusammenfassung der Einigung
Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) haben in der Nacht eine Tarifeinigung erzielt, wodurch drohende Warnstreiks im März abgewendet wurden. Dies ist die erste Tarifrunde seit 2018, die ohne Arbeitskampf endet, und erfolgte noch vor Ablauf der Friedenspflicht. Details zur Einigung sollen am Vormittag vorgestellt werden, nachdem insgesamt fünf Verhandlungsrunden seit Januar stattfanden.
Verhandlungsdetails und Forderungen
Die GDL hatte eine Gehaltserhöhung von 8% gefordert, wovon 3,8% durch direkte Entgelterhöhungen und der Rest über Tarifsystemumstrukturierungen erreicht werden sollten. Die Deutsche Bahn bot zunächst eine Erhöhung der Löhne um 3,8% in zwei Schritten sowie zusätzliche 2,2% durch Anpassungen im Tarifsystem an, inklusive einer von der GDL gewünschten Entgeltstufe und einer Einmalzahlung von 400 Euro. Ein Hauptstreitpunkt war die Laufzeit des Vertrags, mit der Bahn für 30 Monate und der GDL für 12 Monate.
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