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Politik 25.06.2026, 03:54 Aktualisiert: 25.06.2026, 06:01

El Niño bringt Hunger und Trockenheit nach Papua-Neuguinea

El Niño führt zu Dürre und Frost in den Highlands.

Wichtige Fakten

  • El Niño führt zu Dürre und Frost in den Highlands.
  • Bis zu 3 Millionen Menschen sind von Nahrungsmittelknappheit betroffen.
  • Ernten wurden zerstört, Nahrungsvorräte reichen nur 2-3 Monate.
  • Oxfam bezeichnet PNG als am stärksten betroffenes Land im Pazifik.
  • Auch Vanuatu, Fidschi, Salomonen u.a. leiden unter Dürre.

El Niño-Bedingungen

Der Wetterphänomen El Niño hat in Papua-Neuguinea (PNG) zu schweren Dürren und Frost geführt, die die Nahrungsmittelproduktion in den Highlands bedrohen. Laut der Hilfsorganisation Oxfam ist PNG das am schwersten betroffene Land im Pazifikraum, mit schätzungsweise bis zu 3 Millionen Betroffenen. Die Regenfälle waren fast ein Jahr lang unterdurchschnittlich, und Frost in den Hochlandregionen hat zusammen mit Schädlingen Ernten und Viehbestände vernichtet.

Betroffenheit und Reaktionen

In den Highlands, wo rund 1,9 Millionen Menschen betroffen sein könnten, sind Gemeinden, die stark von der Landwirtschaft abhängig sind, von gravierenden Nahrungsmittelengpässen betroffen. Viele Familien berichten, dass ihre Vorräte nur noch zwei bis drei Monate reichen. Landwirte wie John Wankar und Martha John haben ihre Felder durch Frost zerstört; diese waren ihre einzige Einkommens- und Nahrungsquelle. Auch der Zugang zu sauberem Trinkwasser wird schwieriger, da viele Flüsse und Bäche ausgetrocknet sind. Premierminister James Marape hat alle Provinzen auf einen möglicherweise außergewöhnlich langen und ausgeprägten Trockenheit vorbereitet.

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