Entscheidungswoche für Tarifverhandlungen zwischen Deutscher Bahn und GDL
Wichtige Fakten
- • Die GDL fordert 8% mehr Geld für Lokführer.
- • Die Bahn bietet 3,8% Lohnplus plus 2,2% durch Tarifanpassungen.
- • Die Laufzeit ist umstritten: Bahn will 30 Monate, GDL 12 Monate.
- • Bei Scheitern drohen ab März Warnstreiks im Bahnverkehr.
- • Es ist die fünfte und letzte Verhandlungsrunde vor Friedenspflichtende.
Entscheidende Phase in den Tarifgesprächen
Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) befinden sich in der entscheidenden Woche ihrer Tarifverhandlungen. Bis Freitag haben beide Seiten Zeit, einen Kompromiss zu finden, um Warnstreiks ab März zu vermeiden. Dies ist die fünfte und letzte Gesprächsrunde vor dem Ende der Friedenspflicht, und ein erfolgreicher Abschluss wäre der erste seit 2018 ohne bundesweite Streiks.
Angebote und Differenzen
Die Bahn hat ein Angebot vorgelegt, das eine Lohnerhöhung von 3,8% in zwei Schritten sowie zusätzliche 2,2% durch Tarifanpassungen vorsieht, wobei eine von der GDL geforderte Entgeltstufe berücksichtigt wird. Zudem wird eine Einmalzahlung von 400 Euro angeboten. Die GDL fordert hingegen 8% mehr Geld. Ein Hauptstreitpunkt ist die Laufzeit des Tarifvertrags: Die Bahn möchte 30 Monate, während die GDL bei 12 Monaten bleibt.
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