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International 10.02.2026, 11:31 Aktualisiert: 10.02.2026, 18:14

Epstein-Skandal: EU-Parlament fordert koordinierte Ermittlungen

EU-Parlament fordert Europol und Geldwäschebehörden zur Unterstützung auf.

Wichtige Fakten

  • EU-Parlament fordert Europol und Geldwäschebehörden zur Unterstützung auf.
  • Ermittlungen laufen in Großbritannien, Frankreich und Norwegen gegen ehemalige Politiker.
  • Grüne in Deutschland kritisieren Bundesregierung für mangelndes Engagement.

Zusammenfassung

Der Epstein-Skandal weitet sich auf Europa aus, mit Forderungen von EU-Abgeordneten nach einer koordinierten Aufarbeitung durch europäische Behörden wie Europol und Geldwäschebehörden. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) und Katarina Barley (SPD) betonen die Notwendigkeit grenzüberschreitender Zusammenarbeit, da sich die Netzwerke des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein bis in europäische Regierungen erstrecken.

Internationale Ermittlungen

In mehreren Ländern laufen Ermittlungen: In Großbritannien wird der ehemalige Wirtschaftsminister Peter Mandelson überprüft, in Frankreich der frühere Kulturminister Jack Lang wegen Steuerbetrugsvorwürfen, und in Norwegen sind Kronprinzessin Mette-Marit und Ex-Ministerpräsident Thorbjörn Jagland betroffen. Diese Entwicklungen belasten auch die Regierung von Premier Keir Starmer.

Kritik in Deutschland

Die Grünen-Bundestagsfraktion übt scharfe Kritik an der Bundesregierung für deren zurückhaltende Haltung und fordert eigene Nachforschungen zu möglichen Verbindungen nach Deutschland. Geheimdienstexperte Konstantin von Notz warnt vor staatlichen Sicherheitsinteressen und der Ignoranz der Regierung angesichts der wachsenden Beweislage.

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