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Eskalation der Kämpfe in Aleppo: Neue Waffenstillstandsverhandlungen gescheitert
Seit 13 Monaten ist der Diktator Assad gestürzt, doch Aleppo bleibt ein Konfliktherd.
Wichtige Fakten
- • Seit 13 Monaten ist der Diktator Assad gestürzt, doch Aleppo bleibt ein Konfliktherd.
- • Die syrische Übergangsregierung fordert die Kurden auf, ihre Positionen in Aleppo zu räumen.
- • Die Türkei unterstützt die syrische Regierung weiterhin im Kampf gegen die SDF.
- • Humanitäre Bedingungen verschlechtern sich, viele Bewohner haben keinen Zugang zu lebensnotwendigen Ressourcen.
- • Mehr als 140.000 Menschen sind aufgrund der Kämpfe vertrieben worden.
- • Ein Waffenstillstandsabkommen wurde vereinbart, aber die Implementierung ist gescheitert.
- • Der Konflikt hat in den letzten Tagen mindestens 21 Menschenleben gefordert.
- • Die syrische Regierung bietet einen Fluchtkorridor an, doch die Kurden lehnen den Rückzug ab.
- • Die Türkei betrachtet die SDF als Ableger der PKK und ist bereit, die syrische Regierung zu unterstützen.
Die Situation in Aleppo hat sich weiter verschärft, da neue Kämpfe zwischen der syrischen Übergangsregierung und den kurdischen SDF aufgeflammt sind. Die humanitäre Lage ist katastrophal, da es den verbliebenen Bewohnern an Wasser, Strom und Nahrung fehlt. Die syrische Regierung fordert die Räumung der kurdisch dominierten Stadtviertel und bietet einen humanitären Fluchtkorridor an, jedoch lehnen die Kurden diese Bedingungen ab und sehen darin einen Kapitulationsaufruf. Gleichzeitig beschuldigt die syrische Regierung die Kurden, militärische Stellungen in Wohngebieten zu nutzen. Die Kämpfe haben in den letzten Tagen über 21 Menschenleben gefordert. Zudem halten die Kurden die bisherigen Integrationsversprechen der syrischen Regierung für nicht erfüllt, und der Konflikt droht das fragile Gleichgewicht im Land weiter zu destabilisieren.
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