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International 19.07.2026, 02:39 Aktualisiert: 19.07.2026, 12:01

Massiver russischer Raketenangriff auf Kiew – Tote und Verletzte

Russland griff Kiew mit über 40 Raketen, darunter Iskander-M und Zirkon, an.

Wichtige Fakten

  • Russland griff Kiew mit über 40 Raketen, darunter Iskander-M und Zirkon, an.
  • Die ukrainische Luftabwehr schoss 18 Raketen und 108 Drohnen ab.
  • Mindestens ein Toter, 16 Verletzte in Kiew; drei Tote in Charkiw.
  • Selenskyj nannte den Angriff einen der massivsten ballistischen Angriffe auf Kiew.
  • Proteste in Kiew fordern Wiedereinsetzung von Verteidigungsminister Fedorow.

Großangriff auf Kiew mit ballistischen Raketen

Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht mit einer massiven Salve ballistischer Raketen angegriffen. Die ukrainische Luftwaffe meldete über 40 abgefeuerte Geschosse, darunter Iskander-M und Zirkon-Marschflugkörper, sowie mehr als 120 Drohnen. Die Luftabwehr konnte nach eigenen Angaben nur etwa 18 Raketen und 108 Drohnen abfangen. Präsident Selenskyj sprach von einem der massivsten ballistischen Angriffe auf Kiew seit Beginn der Vollinvasion.

Zahl der Opfer und Schäden steigt

Bei den Angriffen auf Kiew und die Region wurde mindestens ein Mensch getötet und mindestens 16 verletzt, mehrere schweben in kritischem Zustand. Bürgermeister Klitschko meldete Einschläge in mehreren Stadtteilen, darunter ein Wohngebäude, ein Supermarkt und ein Wohnheim. Auch die Metrostation Lukjanivska musste schließen, nachdem die Decke des Vorraums eingestürzt war. In Charkiw tötete ein weiterer russischer Angriff auf ein Postterminal drei Männer. Insgesamt starben bei den neuerlichen Attacken nach ukrainischen Angaben mindestens vier Menschen, rund 36 wurden verletzt.

Gegenschläge der Ukraine

Die Ukraine weitete ihrerseits die Angriffe auf die russische Öl-Infrastruktur aus. Selenskyj bestätigte Treffer auf drei Öltanker der russischen „Schattenflotte“ im Schwarzen Meer, zudem wurden drei Öldepots in der Region Stawropol sowie ein Schwimmkran im Asowschen Meer getroffen. Der Pipelinebetreiber CPC gab an, dass Ladevorgänge nach Schäden an zwei Tankern eingestellt wurden, ohne Ölaustritt. Nach Angaben des Präsidenten handelt es sich um gezielte Vergeltungsschläge gegen Infrastruktur „direkt an der Kriegsführung beteiligt“. Bereits am Vortag hatte die Ukraine mit Drohnenangriffen auf Logistikzentren und Wildberries-Lagerhäuser in Russland acht Menschen getötet.

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