Erneute Verzögerung für EU-Biometriegrenzkontrollen an britischen Übergängen
Wichtige Fakten
- • Biometrische Kontrollen in Dover und Eurotunnel erneut verschoben.
- • Technische Probleme auf französischer Seite verursachen die Verzögerung.
- • System ersetzt Passstempel für Nicht-EU-Besucher im Schengenraum.
- • Bereits teilweise für LKW-Fahrer und Buspassagiere in Kent aktiv.
- • Vollständige Umsetzung an EU-Flughäfen ab 10. April geplant.
Verzögerung der Biometriegrenzkontrollen
Die geplante Einführung biometrischer Grenzkontrollen des EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES) an den britischen Übergängen Port of Dover und Eurotunnel wurde erneut verschoben. Ursprünglich sollten ab dem 10. April Fotos und Fingerabdrücke von britischen Passagieren erfasst werden, um die Einreise nach Frankreich zu ermöglichen. Die französischen Behörden melden jedoch anhaltende technische Probleme mit dem EES, was zu der Verzögerung führt.
Aktueller Status und Alternativverfahren
Laut LeShuttle und dem Port of Dover wird die vollständige Umsetzung der biometrischen Kontrollen erst nach einer offiziellen Freigabe und gründlicher Testung erfolgen. In der Zwischenzeit müssen Passagiere an der französischen Grenze zusätzliche Informationen bereitstellen, um im EES registriert zu werden, allerdings ohne biometrische Daten. Das System, das Passstempel für Nicht-EU-Besucher im Schengenraum ersetzt, ist bereits teilweise für LKW-Fahrer und Buspassagiere am Fährhafen Kent aktiv, während die vollständige Implementierung an EU-Flughäfen ab dem 10. April geplant bleibt.
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