Teilen:
International 25.06.2026, 14:55 Aktualisiert: 25.06.2026, 23:07

Erzbischöfin von Canterbury fordert Ende der israelischen Besatzung

Erzbischöfin Mullally fordert Ende der israelischen Besatzung.

Wichtige Fakten

  • Erzbischöfin Mullally fordert Ende der israelischen Besatzung.
  • Zweistaatenlösung für Frieden und Sicherheit beider Völker gefordert.
  • Sorge um christliche Präsenz im Heiligen Land geäußert.
  • Gazas Gesundheitssystem sei katastrophal zusammengebrochen.

Besuch und Appell

Die Erzbischöfin von Canterbury, Sarah Mullally, hat nach einer fünftägigen Pilgerreise in einer gemeinsamen Erklärung mit dem anglikanischen Erzbischof von Jerusalem, Hosam Naoum, ein Ende der israelischen Besatzung gefordert. Sie rief die internationale Gemeinschaft auf, einen crediblen Weg zur Beendigung der Besatzung zu ebnen. Dies müsse zu einer lebensfähigen Zweistaatenlösung führen, die Israelis und Palästinensern Frieden, Würde und Sicherheit bringe.

Christliche Perspektive

Mullally und Naoum äußerten die Sorge um die langfristige Zukunft der indigenen christlichen Palästinenser im Heiligen Land. Sie betonten, dass die Gemeinschaften durch Gewalt und illegale Siedlungen bedroht seien. Während ihres Besuchs sprach Mullally mit Familien, die unter der Besatzung leiden, darunter die Familie Daoud Nassar, die seit Jahrzehnten um ihr Land kämpft.

Humanitäre Krise

In ihrer Erklärung wiesen die Kirchenführer auf die katastrophale Lage im Gazastreifen hin, wo das Gesundheitssystem zusammengebrochen sei. Sie kritisierten die ungehinderte Gewalt von Siedlern im Westjordanland und die systemische Diskriminierung. Mullally stellte fest, dass die Konflikte Symptome einer tieferen politischen und spirituellen Krise seien, die durch die Missachtung internationalen Rechts gekennzeichnet sei.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.