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Politik 06.09.2026, 07:00 Aktualisiert: 06.09.2026, 08:00

Eskalation im Golf: Iran attackiert Tanker nach US-Angriffen

USA zerstörten drei iranische Öltanker im Golf von Oman (02.09.2026).

Wichtige Fakten

  • USA zerstörten drei iranische Öltanker im Golf von Oman (02.09.2026).
  • Iranische Revolutionsgarde meldet Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus.
  • Iran nennt US-Angriffe Teil wirtschaftlicher Kriegsführung und droht härter.
  • Zuvor Revolutionsgarde schoss Raketen auf US-Marine-Schiffe, keine Verletzten.
  • Meerenge ist Durchfahrtstor für fast gesamten iranischen Ölexport.

Geplante Eskalation in der Straße von Hormus

Die gegenseitigen Angriffe zwischen den USA und Iran haben sich übers Wochenende deutlich verschärft. Nachdem das US-Militär am Samstag drei iranische Öltanker im Golf von Oman zerstörte, feuerte die iranische Revolutionsgarde nach eigenen Angaben ihrerseits auf mehrere Schiffe. Den Angriffen sollen insgesamt drei Öltanker in der Straße von Hormus sowie drei weitere Schiffe mit Verbindung zu den USA zum Opfer gefallen sein. Die IRGC erklärte dabei, auf nicht genehmigten Routen fahrende Tanker ins Visier genommen zu haben.

Iranische Warnung an Schiffe im Golf

Die iranische Revolutionsgarde warnte im Zuge der Angriffe staatliche Medienberichten zufolge auch ausländische Schiffe, die Meerenge nicht auf nicht von Teheran autorisierten Routen zu durchqueren. Offiziell reagierte das US-Zentralkommando CENTCOM zunächst nicht auf Fragen nach möglichen Angriffen auf zivile Schiffe. Die britische Schifffahrtsbehörde UKMTO berichtete ebenso wenig über konkrete Vorfälle in der Region, berichten über Die bisherige Bilanz deuten diese Vorfälle aber auf eine deutliche Erhöhung des geopolitischen Risikos hin.

Exkurs: US-Militär begründet Angriffe mit Schutz seiner Marineschiffe

Die jüngste Drohkulisse wird durch früheren Militäraktionen eingeleitet, einer Zerstörung von drei iranischen Tankern, sowie einem Schusswechsel mit Raketen seitens der Revolutionsgarde, welcher auf US-Kriegsschiffe in internationalen Gewässern abgezielt hat. Das Militär erklärte Selbstverteidigung. Da beinahe die gesamte Frachtroute zum Öltransport über diese Wasserstraßen führt, wäre eine dauerhafte Blockade als mögliches Risiko einzukalkulieren sagte der für Seefahrt und Politik zuständige Experte gegenüber der New York Times. Noch variieren Berichte hinsichtlich genauer Umstände von Truppenmaterial und Schiffen an diesem Seetag- jedoch eine belastbare Eskalation in die Entscheidungen wird jeden Ölhandelsraum trüb enden.

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