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EU plant umfassendes Verbot von Huawei- und ZTE-Technik in Mobilfunknetzen
Die EU-Kommission strebt ein europaweites Verbot der Netzwerktechnik von Huawei und ZTE in Mobilfunknetzen an.
Wichtige Fakten
- • Die EU-Kommission strebt ein europaweites Verbot der Netzwerktechnik von Huawei und ZTE in Mobilfunknetzen an.
- • Die geplanten Regelungen sollen zur besseren Absicherung der europäischen Infrastruktur beitragen.
- • Hintergrund der Pläne sind Sicherheitsbedenken bezüglich Sabotage und Spionage durch fremde Einflüsse.
- • Die Frist zum Austausch risikobehafteter Komponenten beträgt 36 Monate für Mobilfunknetze.
- • Das Verbot richtet sich besonders an kritische Infrastrukturen, darunter sind 18 Schlüsselsektoren wie Cloud-Dienste und medizinische Geräte.
- • Die USA haben bereits ein ähnliches Verbot 2022 erlassen.
- • Die Regelung muss noch mit den EU-Ländern und dem Europäischen Parlament abgestimmt werden.
Die Europäische Kommission plant, die Netzwerktechnik der chinesischen Hersteller Huawei und ZTE in europäischen Mobilfunknetzen vollständig zu verbieten. Grundlage dieses Vorhabens sind anhaltende Befürchtungen über mögliche Sabotage und Spionage, die von diesen Technologien ausgehen könnten. Mit einem neuen Cybersicherheitspaket soll eine verpflichtende Rechtsgrundlage geschaffen werden, die den Einsatz der Technik durch besonders risikobehaftete Anbieter untersagt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Absicherung kritischer Infrastrukturen gelegt, die 18 Sektoren umfassen, darunter Cloud-Computing-Dienste und medizinische Geräte. Die Mobilfunkanbieter haben nach dem neuen Vorschlag drei Jahre Zeit, um die fraglichen Komponenten zu entfernen. Die Diskussionen über die Umsetzung dieser Maßnahmen dauern noch an, da die Zustimmung der EU-Länder und des Europäischen Parlaments erforderlich ist. China kritisiert die Maßnahmen als diskriminierend und verlangt ein transparentes Geschäftsumfeld.
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