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Wirtschaft 02.02.2026, 02:52 Aktualisiert: 02.02.2026, 23:11

EU verstärkt Bemühungen zur Industriepolitik: 'Made in Europe' im Fokus

EU-Industriekommissar Stéphane Séjourné unterstützt eine 'Made in Europe'-Strategie.

Wichtige Fakten

  • EU-Industriekommissar Stéphane Séjourné unterstützt eine 'Made in Europe'-Strategie.
  • Mehr als 1.100 Unternehmenschefs und Wirtschaftsführer unterzeichneten Séjournés Initiative.
  • Das Ziel ist es, europäische Produktion und hochwertige Arbeitsplätze zu fördern.
  • Hohe Löhne, strenge gesetzliche Auflagen und Bürokratie stellen Herausforderungen für die europäische Produktion dar.
  • Ein Bericht des Europäischen Rechnungshofs kritisiert die Abhängigkeit der EU von kritischen Mineralien und seltenen Erden aus China und anderen Ländern.
  • Die EU ist für 97% ihres Magnesiums und 71% ihres Galliums auf China angewiesen.
  • Industriekommissar Séjourné fordert eine echte europäische Präferenz in strategisch wichtigen Sektoren.
Die Europäische Union verstärkt ihre Anstrengungen zur Reform der Industriepolitik. Industriekommissar Stéphane Séjourné unterstreicht die Notwendigkeit einer 'Made in Europe'-Strategie, um die europäische Wirtschaft vor internationalem Wettbewerb zu schützen. Diese Strategie wurde von mehr als 1.100 Wirtschaftsführern unterstützt. Er fordert eine echte europäische Präferenz in den strategisch wichtigsten Sektoren. Trotz der Bestrebungen zur Förderung der heimischen Produktion bleiben hohe Löhne und bürokratische Hindernisse große Herausforderungen. Ein Bericht des Europäischen Rechnungshofs beleuchtet die Abhängigkeit der EU von kritischen Mineralien aus China und warnt vor Risiken für die energiepolitischen Ziele bis 2030.

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