Eurozone-Wirtschaft im ersten Quartal überraschend geschrumpft
Wichtige Fakten
- • BIP der Eurozone fiel im Q1 2026 um 0,2%.
- • Irlands Wirtschaft brach um 12,1% ein.
- • Deutschland wuchs um 0,3%.
Die Wirtschaftsleistung der Eurozone ist im ersten Quartal 2026 überraschend geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank von Januar bis März um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte. Es revidierte damit eine frühere Schätzung von plus 0,1 Prozent nach unten. Hauptgrund ist ein Konjunktur-Einbruch in Irland: Dort schrumpfte die Wirtschaft um 12,1 Prozent.
In Irland kehrte sich ein vorheriger Boom bei Pharmaexporten in die USA um, der 2025 zu einem Wachstum von 12,3 Prozent geführt hatte. Die starken Schwankungen sind auf multinationale Konzerne zurückzuführen, deren Ergebnisse die Daten des Landes verzerren. In der größten Volkswirtschaft Deutschland gab es dagegen ein leichtes Plus von 0,3 Prozent. Dänemark wuchs mit 1,2 Prozent am stärksten, gefolgt von Estland und Malta (je 1,1 Prozent). Negative Werte meldeten Frankreich (-0,1 Prozent), Schweden (-0,2 Prozent) und Litauen (-0,3 Prozent).
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