Fall Luise aus Freudenberg: Gericht spricht Familie Schmerzensgeld zu
Wichtige Fakten
- • Landgericht Koblenz spricht Familie 144.400 Euro zu.
- • Luise wurde 2023 von zwei Freundinnen mit 74 Messerstichen getötet.
- • Täterinnen waren zur Tatzeit unter 14 Jahre und strafunmündig.
- • Schmerzensgeld umfasst 40.000 Euro für Luise, 55.000 Euro für Eltern.
- • Zahlung fällig, sobald Täterinnen volljährig und berufstätig sind.
Fall Luise aus Freudenberg: Gericht spricht Familie Schmerzensgeld zu
Das Landgericht Koblenz hat im Zivilprozess um den gewaltsamen Tod der 12-jährigen Luise aus Freudenberg entschieden: Die beiden Täterinnen, die zum Tatzeitpunkt minderjährig und strafunmündig waren, müssen der Familie insgesamt 144.400 Euro zahlen. Die Summe setzt sich aus Schmerzensgeld, Beerdigungs- und Anwaltskosten zusammen. Der Richter bezeichnete die Tat als heimtückischen Mord aus niedrigen Beweggründen. Die Öffentlichkeit in Freudenberg reagiert betroffen; viele betonen, dass kein Geld der Welt ein Kind ersetzen könne. Die Täterinnen leben getrennt voneinander außerhalb des Siegerlandes und werden psychologisch betreut. Die Zahlung wird fällig, sobald sie volljährig sind und ein Erwerbseinkommen haben.
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