Flutkatastrophe im Himalaya: 804 Tote, Rettungskräfte kämpfen gegen Zeit und Wetter
Wichtige Fakten
- • Mindestens 804 Tote nach Flutkatastrophe in Nepal und China.
- • Über 1.000 weitere Menschen gelten weiterhin als vermisst.
- • Drei deutsche Staatsbürger werden in der Region vermisst.
- • Nepals Armee leitet Rettungsarbeiten an Wasserkraftwerk-Tunnel ein.
- • Hunderte Angehörige warten vor Krankenhäusern in Kathmandu auf Nachricht.
Verheerende Sturzflut hinterlässt Tausende Vermisste und Opfer
Nach der Flutkatastrophe im Himalaya steigt die Zahl der Todesopfer auf 804. Allein in Nepal wurden bisher 788 Leichen geborgen, berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Polizei. Mehr als 3.000 Menschen gelten weiterhin als vermisst, darunter hunderte Ausländer, viele von ihnen auch deutsche Staatsbürger. Die Internationale Gemeinschaft zeigt sich betroffen, die Suche nach Überlebenden dauert an.
Rettungsarbeiten kämpfen gegen schwere Bedingungen
Helfer vor Ort kämpfen mit Schlammmassen und ständigen Regenfällen, um Verschüttete zu erreichen und Verletzte zu versorgen. Angesichts blockierter Straßen und zerstörter Brücken navigieren die Rettungsteams durch unwegsames Gelände – oft im Wettlauf gegen die Zeit. Die nepalesische Armee hat zudem eine Spezialeinheit in die Nähe des Trishuli-3A-Kraftwerks entsandt, um nach Überlebenden zu graben.
Höhere Risiken: Bhotekoshi-Fluss steigt weiter an
Drohende weitere Überschwemmungen rufen Behörden auf den Plan, insbesondere am Bhotekoshi-Fluss, der die Grenzregion immer wieder verwüstet. Anwohner wurden aufgefordert, erhöhte Wachsamkeit walten zu lassen und sicherere Gebiete aufzusuchen, da sich die Wetterbedingungen weiterhin instabil präsentieren. In der Region gilt weiterhin erhöhte Alarmbereitschaft für Sturzfluten.
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