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Friedenshoffnung lässt Ölpreise fallen und Börsen steigen
DAX steigt 1,7% auf über 25.000 Punkte.
Wichtige Fakten
- • DAX steigt 1,7% auf über 25.000 Punkte.
- • Brent-Ölpreis fällt 4,7% auf 83,24 Dollar.
- • US-Iran-Rahmenabkommen soll am 19. Juni unterzeichnet werden.
- • Ölmarkt-Experten warnen vor anhaltender Unsicherheit.
- • 38 japanische Schiffe noch in der Straße von Hormus gestrandet.
Börsen feiern Friedenshoffnung
Die Ölpreise sind deutlich gefallen und die Aktienmärkte weltweit gestiegen, nachdem die USA und der Iran ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges angekündigt haben. Der DAX sprang zum Handelsstart um 1,7 Prozent auf über 25.000 Punkte und rückt damit wieder in die Nähe des Rekordhochs bei 25.507 Punkten. In Asien legte der japanische Nikkei um 5 Prozent zu, der südkoreanische Kospi stieg um 5,2 Prozent. Die Ölpreise gaben nach: Brent-Rohöl fiel um 4,7 Prozent auf 83,24 Dollar je Barrel, den niedrigsten Stand seit Anfang März.Details des Abkommens noch unklar
Das Rahmenabkommen sieht ein sofortiges Kriegsende an allen Fronten, einschließlich Libanon, und die Aufhebung der US-Seeblockade vor. US-Präsident Donald Trump erklärte auf sozialen Medien: „Lasst das Öl fließen!“ Die Unterzeichnung des Abkommens ist für Freitag, den 19. Juni, in der Schweiz geplant. Allerdings fehlen viele Details, insbesondere zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus. Iranische Behörden sprachen von einer 60-tägigen Verhandlungsphase für ein endgültiges Abkommen. Analysten warnen, dass bis zur Unterzeichnung die Marktstimmung fragil bleibe.Herausforderungen für die Energieversorgung
Trotz der positiven Signale rechnen Experten nicht mit einer sofortigen Normalisierung der Ölversorgung. Die Straße von Hormus war seit dem 28. Februar effektiv geschlossen. Admiral Mark Montgomery schätzt, dass es 30 bis 45 Tage dauern wird, bis die Minen geräumt und die Ölförderung wieder aufgenommen ist. Bundesbankpräsident Joachim Nagel betont, dass es Monate dauern werde, bis sich das Angebot normalisiert. Zudem sind 38 japanische Schiffe noch immer in der Straße gestrandet. Der IEA hat eine Rekordmenge an Notfallreserven freigegeben, um den Markt zu stützen.Das könnte Sie auch interessieren
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