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International 15.05.2026, 07:38 Aktualisiert: 15.05.2026, 23:01

Tödlicher Tauchunfall auf den Malediven: Fünf italienische Taucher ums Leben gekommen

Fünf italienische Taucher starben bei Höhlentauchgang im Vaavu-Atoll.

Wichtige Fakten

  • Fünf italienische Taucher starben bei Höhlentauchgang im Vaavu-Atoll.
  • Opfer sind Mitglieder der Universität Genua sowie ein Tauchlehrer.
  • Eine Leiche wurde in 60 Metern Tiefe gefunden, vier weitere werden vermisst.
  • Rettungskräfte bergen weiterhin Leichen; zweiter Tauchgang am Samstag.
  • Experte vermutet Sauerstoffvergiftung als Unfallursache.
  • Schlechtes Wetter behinderte die Rettungsaktion.
  • Es ist der schlimmste Tauchunfall in der Geschichte der Malediven.

Update zum Tauchunfall im Vaavu-Atoll

Fünf italienische Taucher sind bei einem Höhlentauchunfall auf den Malediven ums Leben gekommen. Das italienische Außenministerium bestätigte, dass die Gruppe am Donnerstagmorgen von der Jacht „Duke of York“ aus tauchte und etwa 50 Meter tief in eine Höhle im Vaavu-Atoll eindrang. Die Crew meldete die Taucher als vermisst, als sie nicht wieder auftauchten. Das Militär der Malediven fand eine Leiche in etwa 60 Metern Tiefe; die anderen vier werden dort vermutet.

Identität der Opfer und Reaktionen

Vier der Toten gehörten zur Universität Genua: Ökologieprofessorin Monica Montefalcone, ihre Tochter Giorgia Sommacal, Forscherin Muriel Oddenino und Meeresbiologie-Absolvent Federico Gualtieri. Das fünfte Opfer ist Tauchlehrer Gianluca Benedetti. Montefalcones Ehemann Carlo Sommacal betonte, sie sei eine der besten Taucherinnen der Welt gewesen und hätte nie Risiken eingegangen. Die Universität Genua sprach den Opfern ihr tiefstes Mitgefühl aus. 20 weitere Italiener an Bord der Jacht sind unverletzt.

Ermittlungen und Sicherheitsaspekte

Die Polizei meldete raues Wetter; eine gelbe Warnung für Passagierboote und Fischer wurde ausgegeben. Die Jacht wartet auf Besserung, bevor sie nach Malé zurückkehrt. Die Höhle besteht aus drei großen Räumen, verbunden durch enge Passagen. Ein zweiter Tauchgang der Küstenwache am Freitag erkundete zwei der drei Kammern, ein weiterer für Samstag ist geplant. Tauchlehrer Maurizio Uras vermutet Sauerstofftoxizität als Ursache. Die Rettungsaktion gilt als extrem riskant.

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