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Fünf Tote nach zwei Lawinenabgängen in Salzburg: Bergrettung warnt vor heikler Schneelage
Bei zwei Lawinenabgängen im Salzburger Land sind nach Angaben der Bergrettung Salzburg insgesamt fünf Menschen gestorben.
Wichtige Fakten
- • Bei zwei Lawinenabgängen im Salzburger Land sind nach Angaben der Bergrettung Salzburg insgesamt fünf Menschen gestorben.
- • Am Finsterkopf (2.150 m) im Großarltal wurden sieben Skitourengeher verschüttet; vier wurden tot geborgen, mehrere weitere teils schwer verletzt.
- • Im Raum Bad Hofgastein wurde eine Frau auf Tour mit ihrem Ehemann von einer Lawine erfasst und starb unter den Schneemassen.
- • Im Einsatz waren rund 90 Bergretterinnen und Bergretter sowie weitere Kräfte und mehrere Hubschrauber; Verletzte wurden in Krankenhäuser geflogen.
- • Als Ursache der brisanten Lage nennt die Bergrettung eine schlechte Verbindung von Alt- und Neuschnee; regional waren zuletzt etwa 20 bis 50 Zentimeter Neuschnee gefallen.
In Österreich sind bei zwei Lawinenabgängen im Salzburger Land fünf Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Bergrettung Salzburg ging am Nachmittag am 2.150 Meter hohen Finsterkopf im Großarltal eine Lawine ab und verschüttete sieben Skitourengeher; vier Mitglieder der Gruppe konnten nur noch tot geborgen werden, weitere wurden teils schwer verletzt. Zuvor war im Raum Bad Hofgastein eine Frau, die mit ihrem Ehemann unterwegs war, von einer Lawine erfasst worden und starb unter den Schneemassen. Alter und Herkunft der Betroffenen waren zunächst unklar. Die Rettungsarbeiten liefen mit einem Großaufgebot: Rund 90 Bergretterinnen und Bergretter, zusätzliche Hilfskräfte und mehrere Hubschrauber waren im Einsatz. Die Bergrettung warnt vor einer heiklen Lawinenlage, da Alt- und Neuschnee schlecht verbunden seien; regional fielen zuletzt etwa 20 bis 50 Zentimeter Neuschnee.
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